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Einbruch oder Fehlalarm Powermaster 30 G 2
20-08-2016, 17:53
Beitrag: #1
Einbruch oder Fehlalarm Powermaster 30 G 2
Hallo Zusammen,

in letzter Zeit hat unsere visonic Alarmanlage von 2015 mehrfach über einen (aber nicht immer denselben) Außenbewegungsmelder Alarm ausgelöst. Einbruchsspuren waren nie zu erkennen. Wir haben uns für visonic entschieden, weil die Außenbewegungsmelder angeblich so fehlalarmresistent sind.
Die Zeiten zu denen ausgelöst wurde waren jeweils mitten am Nachmittag, mit einem Auto vor dem Haus, also für unseren Haushalt erstmal keine offensichtlichen und zu erwartenden Abwesenheitszeiten.
Gleichzeitig piept die Zentrale manchmal und die Funkschlüssel leuchten manchmal orange statt blau, was dann nach einigen Versuchen meist wieder weg ist und eine zeitlang gehäuft, in letzter Zeit aber nur sporadisch auftritt. Das soll auf Funkstörungen zurück gehen, sagt der Errichter. Er hält auch Fehlalarme für völlig ausgeschlossen; auch Piepsen kann nicht von der Anlage kommen seiner Meinung nach.
In unserem Garten sind Eichhörnchen, Katzen und Vögel unterwegs; Hunde kommen nicht auf das Grundstück.
Man muss entweder ein mehr als mannhohes Tor oder einen car port überklettern. Möglich ist das, aber ganz unauffällig läßt es sich nicht bewerkstelligen.

Jedesmal sind die Nachbarn stinkig, die Polizei langsam auch und der Wachdienst wird teuer. Wir werden jetzt versuchen, noch zusätzlich Kameras zu installieren.

Was kann man noch tun, um das weiter aufzuklären bzw wie wäre Eure Einschätzung? Fehlalarm oder superdreiste Einbrecher oder irgendwelche 'Spaßvögel', die im Sommer an einer nie ganz ruhigen Straße mal eben über Tore und car ports klettern???? Mehrmals??? Obschon ja offensichtlich ist, dass das Objekt alarmgesichert ist und an einen wachdienst geschaltet ist (Aufkleber) ???
Visonic hat ja wohl keine eigenen Techniker in Deutschland die die Anlage mal technisch überprüfen könnten.
Bin für jeden Rat dankbar!
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21-08-2016, 09:21
Beitrag: #2
RE: Einbruch oder Fehlalarm Powermaster 30 G 2
Die Melder sind zwar schon recht falschalarmsicher im Vergleich zu Standartbewegungsmeldern aber draussen lassen sich Falschalarme nie komplett ausschließen.

Gab kürzlich auch einen anderen Nutzer mit ähnlichem Problem. Sonne, Wind, Schatten, Pflanzen, Reflexionen usw können gerade bei der Wetterlage der letzten Wochen einiges Falschalarmpotenzial mit sich bringen.

Um die genauen Ursachen zu ermittelt müsste man das vor Ort checken.

"Falschalarmsichere" (Funk-) Aussenmelder gibt es für jedes Funksystem. Daitem arbeitet zum Beispiel mit Optexmeldern. Auf Grund der Melderauswahl und deren Konfigurationsmöglichkeiten lassen sich hier recht Falschalarmsichere Installationen bewerkstelligen. Aber Vollalarm und Polizei würde Ich auch hierbei nicht machen.

Aus einem Alarm im Aussenbereich gleich einen Polizeieinsatz zu machen halte ich für recht unüblich. Auch laut sollte so ein Alarm nicht sein. Was man Euch da versprochen und angeboten hat klappt meist so nicht.

Visonic bietet die Aussenmelder nun auch mit Kamera an. Dann als leisen Alarm aufschalten und mittels Kamera verifizieren lassen. Sonst auf die Aussenüberwachung verzichten oder zumindest nur leise als Voralarm laufen lassen.
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21-08-2016, 18:48
Beitrag: #3
RE: Einbruch oder Fehlalarm Powermaster 30 G 2
danke für die Antwort. Ja, stimmt, visonic bietet auch die Kombi mit kamera an, ist allerdings unglaublich teuer und die jetzigen waren schon teuer genug. Nachrüstbar sind die jetzigen nicht. Wir werden versuchen,Kameras unabhängig vom Alarm zu installieren, dann weiß man wenigstens was los war.
Angeblich haben die ja die beste Technik und sind total unempfindlich gegen Wind und Wetter und Tiere bis 40 kg.
Die (Fehl-? ) Alarme diese Woche wurden bei ruhigem und sonnigen Wetter ausgelöst. Auch das Piepen der Zentrale ist merkwürdig.
Etwas anderes als 'Vollalarm' stand bislang gar nicht zur Debatte. Ich werde den Errichter mal darauf ansprechen. Die Polizei haben wir ja den Nachbarn zu verdanken...
Danke nochmal für die Einschätzung!
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21-08-2016, 20:27
Beitrag: #4
RE: Einbruch oder Fehlalarm Powermaster 30 G 2
(21-08-2016 18:48)cookie46 schrieb:  ...Die Polizei haben wir ja den Nachbarn zu verdanken....
Sei froh, dass sich überhaupt jemand um den Außenalarm kümmert. Wenn das nicht so sein soll: Wozu hast Du dann den Außenalarm?

Außenmelder sollten immer nur Voralarm (bei Daitem z. B. kurze aber wirksame Ansprache) auslösen und noch nicht zum Ausrücken von Wachmannschaft oder Polizei führen, da diese, wie keinbruch auch schon schrieb, auch auslösen können, wenn noch kein nachweisbarer Einbruchsversuch erfolgt ist.

Voralarm und anschließender Einbruchsalarm durch einen weiteren Melder können dann als bestätigter Alarm gewertet werden und entsprechende Aktionen auslösen. Insofern sind Außenmelder schon eine gute Investition.

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22-08-2016, 09:21
Beitrag: #5
RE: Einbruch oder Fehlalarm Powermaster 30 G 2
Ich denke hier sollte auf jeden Fall das Gespräch mit dem Errichter gesucht werden!

Fakt ist halt, dass man Dir eine Außenüberwachung mit Vollalarm verkauft hat, die sehr falschalarmsicher sein soll. Nun löst sie aber öfter grundlos aus. Das verkaufte Produkt funktioniert daher nicht wie versprochen. Also muss eine Lösung her, so kann es nicht bleiben.

Ich kenne die genauen Möglichkeiten der Visionic nicht. Aber als allererstes sollten die Aussenmelder auf leise programmiert werden und die Maßnahme der NSL geändert werden.

Dann sollte man klären,

- ob man die Installation der Aussenmelder verbessern/anpassen kann um die Falschalarmrate zu senken (Ausrichtung, Sonnenschutz, Bereiche...)

- ob ein interner (Vor-)alarm möglich ist, damit man bei Anwesenheit zumindest eine Warnung bekommt, bevor jemand einsteigt und dabei die Aussenuschi ruhig bleibt. Ggfls würde ich auf die Aussensirene ganz verzichten. Du siehst ja selbst, was passiert, wenn man die Nachbarn in die Alarmverfolgung mit einbindet. Die NSL weiß, was wann wie zu tun ist, die Nachbarn nicht. Dann steht da die Polizei, weil ein Wassermelder ausgelöst hat oder Du selbst ein gesichertes Fenster geöffnet hast oder oder oder. Je nach Objekt, würde ein interner akustischer Alarm auch auf dem Grundstück noch wahrgenommen werden und einen Täter vertreiben können ohne, dass die Nachbarn gestört werden. Aber mindestens bei den Aussenmeldern gehört die Aussenuschi aus!

- Ob der Errichter seinen Fehler einsieht und ein gutes Angebot für die Kameramelder im Tausch unterbreitet. Schließlich könnte man die Aussenmelder unter Umständen ja auch gänzlich zurückgeben, weil diese ja die versprochenen Eigenschaften offensichtlich nicht haben, bzw. in Anbetracht der Versprechungen nicht fehlerfrei sind. Hierbei wäre aber auch zu klären, wie die Aufschaltung erfolgt ist und, ob die NSL in der Lage ist die Alarmvorprüfung mittels der Kameramelder durchzuführen. Das wäre aus meiner Sicht die sinnigste und eleganteste Lösung. Leiser Alarm der Aussenmelder wird durch NSL per Bildmaterial vorgeprüft und dann gehandelt. Zusätzliche selbst aufgehangene Kameras bringt man so ohne Weiteres nicht auf die NSL. Dann bleibt meist nur die Handyaufschaltung mit dem Effekt, dass man selbst die Falschalarme auswerten darf, einen Alarm bald nicht mehr ernst nimmt und im Ernstfall dann ausgerechnet mal nicht erreichbar war. Getrennte Kameras sind auch mit einem entsprechenden Aufwand verbunden, damit diese zuverlässig laufen (Kabel ziehen, vernünftige Projektierung, Licht...). Einige hundert Euro sind da auch schnell verbaut, selbst, wenn es "nur" um das aktive Hineinsehen geht. Zusätzlich dann noch Aufnahmemöglichkeiten zu schaffen kostet auch nochmal. Bei Daueraufnahme sind da enorme Kapazitäten von Nöten, bei Ereignisgesteuerter Aufnahme durch die interne Software der Kamera ist fraglich, ob Du den Zeitpunkt eines Falschalarmes dann drauf hast um die Ursache zu erkennen. Dann müsste der NVR oä direkt über die Alarmanlage gesteuert werden. Selbst dann wirst Du aber die Alarmursache evt. nicht sehen, aber könntest einen Realalarm ausschließen.

Ich vermute dass es einfach Umwelteinflüsse sind, die die Alarme auslösten und da niemand ständig über den Zaun/die Mauer klettert. Zum Beispiel scheint die Sonne ganz oder teilweise auf den Sensor, es schiebt sich eine Wolke vor die Sonne und der entstehende Schatten schiebt sich flüssig von einer Seite zur Anderen horizontal über den Sensor. Das "sieht" dann für einen PIR-Melder aus, wie eine Bewegung eines warmen Körpers egal welche Logik dahinter steht. Oder halt Büsche, Pflanzen aller Art, oder Reflexionen... Oder aber auch einfach ein Vogel, der nahe am Sensor vorbeifliegt oder oder oder
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22-08-2016, 13:17
Beitrag: #6
RE: Einbruch oder Fehlalarm Powermaster 30 G 2
tjaaaaa....der Errichter sagt natürlich: klarer Fall, das waren alles Einbruchsversuche...Das Gegenteil kann niemand beweisen. Deswegen war ja die Überlegung, zusätzlich Kameras zu installieren. Ich wollte die gar nicht mit einem Melder verbinden, sondern wirklich nur zur Beobachtung haben. Dann kann ich zumindest verifizieren, ob da jemand über den Zaun ist oder Sonne/Wolken/wind....
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22-08-2016, 15:35
Beitrag: #7
RE: Einbruch oder Fehlalarm Powermaster 30 G 2
Okay! Zu anerkannten Regeln der Technik etc sollten sich hier die Profis mal äußern.

Grundsätzlich ist vieles denkbar. Da können Täter ja auch versuchen Dich mürbe zu machen und das Abschalten der Anlage zu provozieren. Besonders realistisch finde ich das aber eher nicht. Möglich ist aber alles.

Aber wenn es darum geht dem Errichter zu beweisen, dass er Murks gebaut hat, dann müssen die Kameras genau den Moment der Alarmauslösung zeigen und dies aufzeichnen. Sonst heißt es noch, Du hättest bloß nix gesehen oder erst zu spät geschaut.

Zu 98% wird auf den Aufnahmen dann kein Täter zu sehen sein, schätze ich. Aber sei es drum. Umsetzung könnte so aussehen:

Errichter soll Aussenmelder auf stillen Alarm stellen und den Drahtausgang konfigurieren, dass er bei Alarm (der Aussenmelder) geschaltet wird. Dann zum Beispiel Hikvision IP Kameras mit NVR verkabeln. Drahtausgang auf den NVR und fertich. Voralarm und Nachalarm entsprechend lange einstellen. Dann hast Du es aus meiner Sicht.

Ich denke, die Falschalarme werden eher tagsüber als nachts kommen, weil tagsüber Sonne im Spiel ist??? Dann ist IR Beleuchtung nicht so wichtig.

Ich würde diese Lösung mit dem Errichter diskutieren und die Kostenübernahme für die Kameras im Vorfeld zu klären versuchen, denn nach Feststellung ob Falschalarm oder nicht, werden die ja nicht mehr benötigt.

Fragen:
- Wann genau in 2015 wurde die Anlage errichtet? Hat sie schon einen Sommer fehlerfrei über die Bühne gebracht? Wenn ja, wurde draussen was verändert?!
- Gibt es im Erfassungbereich der Melder Gegenstände auf die Katzen etc springen könnten
- Gibt es sich bewegende Gegenstände im Erfassungbereich
- Gibt es spiegelnde Flächen /Glas im Erfassungebreich
- bewegen sich Tiere größer als Katzen im Erfassungsbereich?
- strahlt die Sonne zu gewissen Zeiten auf die Sensorfläche oder nicht?
- wie sieht es mit Bepflanzung aus?
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22-08-2016, 16:33
Beitrag: #8
RE: Einbruch oder Fehlalarm Powermaster 30 G 2
(22-08-2016 15:35)keinbruch schrieb:  - Gibt es im Erfassungbereich der Melder Gegenstände auf die Katzen etc springen könnten
- Gibt es sich bewegende Gegenstände im Erfassungbereich
- Gibt es spiegelnde Flächen /Glas im Erfassungebreich
- bewegen sich Tiere größer als Katzen im Erfassungsbereich?
- strahlt die Sonne zu gewissen Zeiten auf die Sensorfläche oder nicht?
- wie sieht es mit Bepflanzung aus?
Gute Fragen; die sollte der Errichter ja abgeklärt haben.
Und die Außenmelder sollten niemals Vollalarm auslösen.

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23-08-2016, 10:24
Beitrag: #9
RE: Einbruch oder Fehlalarm Powermaster 30 G 2
klasse, das sind ja mal wirkliche gute Tipps, vielen Dank.

Fragen:
- Wann genau in 2015 wurde die Anlage errichtet? Hat sie schon einen Sommer fehlerfrei über die Bühne gebracht?

Januar 2015. Und fehlerfrei war sie nie. Am Anfang war es angeblich der Hund vom Nachbarn hinter dem ca. 20m entfernten Zaun. Melder neu justiert, kürzer eingestellt. Dann ging es aber weiter, mit dem anderen Melder, da dann war es wohl der Sonnenschirm der sich bewegt. Also immer Sonnenschirm zu wenn wir gehen (ok, sowieso gute Maßnahme, man ist halt mal vergesslich).
Und es stimmt: alle Alarme waren an schönen, ruhigen sonnigen Tagen.

Wenn ja, wurde draussen was verändert?!
nein.

- Gibt es im Erfassungbereich der Melder Gegenstände auf die Katzen etc springen könnten

Ja, definitiv. Allerdings soll ja erst ab einem Körpergewicht von 38 kg ausgelöst werden.

- Gibt es sich bewegende Gegenstände im Erfassungbereich

naja, Pflanzen....

- Gibt es spiegelnde Flächen /Glas im Erfassungebreich

nein.

- bewegen sich Tiere größer als Katzen im Erfassungsbereich?

noch nie gesehen.

- strahlt die Sonne zu gewissen Zeiten auf die Sensorfläche oder nicht?

Definitiv. Volles Rohr, da Südlage

- wie sieht es mit Bepflanzung aus?

also im Erfassungsbereich sind Balkonpflanzen, die sich bewegen können bzw. ein Rosenstock mit längeren Zweigen - werde ich abschneiden.

Noch eine Frage: So wie ich es verstanden habe, gibt es Kameras, die (nur) dann aufzeichnen sobald sich was bewegt. Sind die tatsächlich ohne bedeutsame Zeitverzögerung?

Die WLAN kameras sind wohl auch sehr schwierig, und was anderes geht bei uns nicht.
Das würde dann dafür sprechen die Kameramelder von visonic zu nehmen. Ob die dann aber zuverlääsiger arbeiten insgesamt?

Das mit dem Mürbemachen damit man die Anlage ausschaltet, daran haben wir auch schon gedacht. Aber Fakt ist auch: Wir waren 10 Tage weg, kein Alarm, allerdings meistens eher trübes Wetter hier. Und kaum sind wir zurück geht die Einbruchsversuchserie los? Das ergibt doch keinen Sinn. Wenn jemand unser Haus so genau beobachtet, dass er weiß dass wir 1,5 h weg, der weiß dann doch auch wenn wir 10 Tage weg sind?!

In jedem Fall werde ich veranlassen, dass die Außenmelder von der Außensirene abgehängt werden. Danke für den Hinweis, wußte nicht, dass das geht.
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23-08-2016, 12:15
Beitrag: #10
RE: Einbruch oder Fehlalarm Powermaster 30 G 2
(23-08-2016 10:24)cookie46 schrieb:  ...Und fehlerfrei war sie nie. ...
Das wundert mich nicht bei dem, was Du da alles schilderst.

Es gibt keinen Melder, der erst ab 38kg Masse reagiert (es sei denn, da ist eine Waage eingebaut und die Tiere müssen über diese laufen).

Die Gewichtsangabe bezieht sich immer auf eine bestimmte Entfernung. Eine Katze mit 3 Kilo Körpergewicht löst mit Sicherheit auch aus, wenn sie nur nahe genug am Melder vorbeispringt.

Und Sonneneinstrahlung oder sich bewegende Grünpflanzen sind ein absolutes NOGO. Das steht auch deutlich in jeder Anleitung dieser Melder. Da muss wohl dringend nachgebessert werden.

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23-08-2016, 13:01
Beitrag: #11
RE: Einbruch oder Fehlalarm Powermaster 30 G 2
Ich lese hier jetzt schon ne ganze Weile mit.
Wir zählen uns zu den Facherrichtern und würden
1. Aussenbewegungsmelder niemals als Hauptalarm auf eine Sirene schalten.
2. Aussenbewegungsmelder ohne weitere Verifikation als Sofortalarm auf eine NSL schalten.
3. Die Aussage der tierimmunität weder auf 38 kg noch sonst eine definierte Gewichtsklasse festlegen.
4. Dem Kunden eine Mär von Einbruchsversuchen auf den Bauch binden.

Ist das ein Facherrichter oder ein Elektriker?
Die erzählen so gerne mal, was in den Werbeprospekten steht. Big Grin
Konfrontiere ihn mit diesen Aussagen hier und schaue, wie er sich verhält.
Geht nicht, gibt's nicht. Man muss es nur richtig einsetzen.

Erfahrung ist eine nützliche Sache.
Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte. (Goethe)
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23-08-2016, 13:23
Beitrag: #12
RE: Einbruch oder Fehlalarm Powermaster 30 G 2
äh, also das ist ein Facherrichter.
Ja, definitiv werde ich ihn mit diesen Aussagen konfrontieren.
Die Locations für die Außenmelder waren aus Gefährdungssicht gedacht. An Sonne habe ich nicht gedacht, der Errichter aber ganz offenischtlich auch nicht. Die sollten aber grundsätzlich schon auch da bleiben. Kriegen die dann einen Sonnenhut auf oder kann man sie in Wirklichkeit gar nicht mehr nutzen an den sonnigen Tagen jedenfalls?

Verstehe ich das richtig: es müssen mehrere Faktoren zusammenkommen, damit die Sonneneinstrahlung zum Tragen kommt? Denn es ist ja jetzt auch nicht so dass die Dinger an jedem sonnigen Tag auslösen würden. Und andersrum - die Pflanzen und die katzen werden sich ja auch an Schlechtwettertagen bewegen, und auch da ist kein Alarm bislang gewesen.
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23-08-2016, 16:11
Beitrag: #13
RE: Einbruch oder Fehlalarm Powermaster 30 G 2
Ja es sind meist mehrere Faktoren, die da zusammen kommen. Daher kann es durchweg sein, dass es bei der nächsten Anpassung durch den "Errichter" monatelang läuft und dann an einem einzigen Tag 20 Alarme kommen. Einfallswinkel der Sonne, Gegenstände, Schatten, Wind, Wolken, Tiere.... Da ist vieles möglich. Auch wenn Du im Januar letzten Jahres nicht auf die Ratschläge hören wolltest, solltest Du Dich von der Außenüberwachung, wie Du sie dir scheinbar vorgestellt hast (Täter steigt über Zaun und die Sirene heult um den zu vertreiben und der Wachdienst kommt) nun aber verabschieden.

Facherrichter? Okay, aber es scheint ein Facherrichter zu sein, der die Außenmelder auf Vollalarm gestellt hat, obwohl die Mehrheit der hier vertretenen Facherrichter das niemals machen würden. Das ist sicher auch der Errichter der Glasbruchmelder nur im EG vorsehen wollte und auf Bewegungsmelder innerhalb des Objektes verzichten wollte, weil ja so überflüssig?!?!? Wenn es stimmt, was Du seinerzeit hier geschrieben hast, dann hat der über 7.000€ von Dir bekommen um eine EMA mit funktionierender Außenüberwachung auf die Beine zu stellen. Nun über ein Jahr später hat er es offensichtlich noch nicht geschafft, Nachbesserungsversuche waren offensichtlich nicht erfolgreich. Während die Auslösungen der Außenmelder im vergangenen Jahr alles Falschalarme (Nachbarshund und Sonnenschirm...) waren, sind es dann dieses Jahr alles tatsächliche Einbruchsversuche gewesen?!?!? Und was ist im nächsten Jahr? Für mich klingt sowas seeeehhr merkwürdig!

Ich würde hier nochmals das ernsthafte Gespräch mit dem Errichter suchen, der seine Ausflüchte nicht allen Ernstes selbst glauben kann. Dann sollte man ihm auch die möglichen Konsequenzen aufzeigen und bei wirklich verhärteten Fronten mal einen Rechtsbeistand befragen.

Fakt ist, dass es branchenüblich ist, Außenüberwachungen dieser Art niemals laut zu gestalten und niemals als Vollalarm zu nutzen, sofern nicht verifiziert. Dein Errichter jedoch traute es sich zu, bekommt es jetzt aber wohl doch nicht hin. Dazu gibt es hier offensichtlich eine Menge von Störeinflüssen, die eine fachgerechte Installation in Frage stellen könnten. Offensichtlich wurde die Installationsanleitung nur als Verpackungsmaterial angesehen. Hier müsste dann ein Rechtsbeistand mal einschätzen wie es mit Rücktritt aussieht und wo welche Beweislast liegt. Gffls. muss dann ein Gutachter ran. Nachbesserungen sind ja bereits erfolgt.

Ich würde jetzt nicht dem guten Geld noch schlechtes hinterher werfen um Kameras zu installieren. Diese müssten wie geschrieben genau den Alarmmoment zeigen und den gesamten Detektionsradius des auslösenden Sensors abdecken. Sonst gibt es dann wieder Ausflüchte des Errichters. Selbst wenn das alles dann eingehalten wird, heißt es später Du hättest an der Uhrzeit der Kamera gedreht oder so. Bevor Du zur Beweissicherung gegen Deinen Errichter eine Videoüberwachung installierst, sollte hier eine Rechtsberatung erfolgen. Eine günstige Aussenkamera (nur die Kamera) fängt bei Hikvison für ca. 250€ an. Dann kannst Du von aussen mal reinsehen, wenn was ist und auf SD Karte aufzeichnen. Verkabelung, Stromversorgung und ggfls zusätztliche IR-Beleuchtung kommen dann noch dazu. Wenn Du 4 oder 6 Kameras benötigst, kommt da schon was zusammen.


Wäre ich Errichter hätte ich Dir bereits beim ersten Gespräch vor Ort gesagt, dass Dein Vorhaben so nicht umsetzbar ist und nur Ärger bringen wird. Wie funkistnichtalles schreibt erfolgt die Aussenüberwachung still und mit Verifikationsmöglichkeit. Alles andere ist murks. Unter Umständen kann man bei passender Projektierung und den entsprechenden Rahmenbedingungen einen akustischen Voralarm auslösen lassen (Daitem), aber mehr auch wirklich nicht. Aber die Sensoren gen Sonne und Schirm zu richten, mit Bewuchs usw.... und dann laut zu stellen???

Eine sinnvolle und wirklich funktionierende Aussenüberwachung liegt schnell in dem Preisbereich, den Du für alles nun gezahlt hast. So ist das nunmal. Schade nur, dass Dein Errichter das anders sieht/sah.

Ob und wie man bei der Visonic den Aussenalarm leise (oder zumindest nur intern laut) stellen kann, weiß ich nicht. Aber laut darfs halt definitiv nicht weiter sein!

Sonnenhut oder so wird nicht viel bringen, denke ich. Vielleicht kann man wirklich noch einiges optimieren aber es wird nie eine Garantie für eine falschalarmfreie Aussenüberwachung dieser Art geben!!! Das ganze Thema Aussenüberwachung muss hier komplett neu überdacht werden, denke ich. Evtl ganz darauf verzichten oder aber was vernünftiges aufbauen. Nur dafür brauchst Du halt einen Fachmann, der sich auskennt mit sowas. Der bisherige Installateur zählt da offensichtlich nicht dazu.

Am Einfachsten wird sein:

Thema Außenüberwachung ad acta zu legen, die Sensoren abzuschrauben und zurück zu geben. Dafür dann zwei, drei BWM drinnen als Rückfallebene oder bei Katzen oä im Haus ein paar Stöbersicherungen.

Wenn funktionierende und sinnvolle Außenüberwachung aber definitiv gewünscht wird kommen aus meiner Sicht folgende Lösungen in Frage:

- entweder die Visonic Kameramelder (kenne ich aber nur aus dem Prospekt, NSL muss in der Lage sein die Bilder zu erhalten und zu bewerten und der Alarm von diesen Meldern muss leise und mit entsprechender Kennung an NSL gehen)

- Kamerasystem zusätzlich zu der vorhandenen Anlage und mittels EBÜS oder Heitel auf NSL geben als Verifikationsmöglichkeit für die vorhandenen Melder ( geht auch nur sofern die Außenmelder auch leise und mit gesonderter Kennung auf NSL übermitteln). Nicht ganz billige Lösung und fordert Erfahrung (Licht, Notstrom, Projektierung...), Aufschaltung kostet in jedem Fall nochmal extra und ist sicher nicht ganz billig.

- Videofied als Ersatz für die gesamte Anlage oder als Ergänzung für draussen statt der derzeitigen Außenmelder. Dann aber zusätzliche Aufschaltung notwendig. Kostet dann auch nochmals extra jeden Monat.

- eigenständiges Videosystem für die Aussenüberwachung inkl. eigenem Alarmkriterium (VCA, Optex, Adpro...) und Übertragungseinheit (Heitel...). Mit Nachtsicht, Aufzeichnung, Scharf/Unscharf Projektierung... kein günstiger Spaß (Vieleicht ca. 1500€ pro Kanal?)

Genau deswegen denke ich halt, dass der einvernehmliche Umstieg auf die Kamermelder mitunter der einfachste und günstigste Weg für alle ist, sofern halt der Alarm auf leise geschaltet werden kann. Dann kann die NSL Falschalarme rausfiltern und bei tatsächlichem Einbruchsversuch die Polizei schicken. Der Täter bekommt von alledem nichts mit und wird daher auch nie auf die Idee kommen eine Zermürbungstaktik anzuwenden. Passende Mechanik vorausgesetzt ist der Täter beim Eintreffen der Streifen noch vor Ort und bestenfalls nicht mal drinnen. So geht dann funktionierende Aussenüberwachung. Vorausgesetzt natürlich die Kameramelder von Visonic taugen auch was. Ich selbst habe mit diesen Meldern keine Erfahrung. Soviel teurer sind die Kameramelder dann doch nicht als dass sich da eine Einigung nicht doch irgendwie finden ließe, wenn der Errichter sich mal klar macht, dass er sich evtl ein wenig verrannt hat. Alles andere wird etliche tausende extra kosten und auch zusätzliche Aufschaltkosten verursachen.

Das alles ist aber nur meine persönliche laienhafte Ansicht. Ausserdem kenne ich die örtlichen Gegebenheiten ja nicht und aus der Ferne ist einer verläßliche Einschätzung nun mal unmöglich. Ich möchte nur zeigen in welche Richtung ich denken würde.
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23-08-2016, 18:51
Beitrag: #14
RE: Einbruch oder Fehlalarm Powermaster 30 G 2
Mit den Visonik Kamerameldern beginnt die ganze Crux massiv Scheisse zu werden.
Diese Bilder können nur vom Visonik Eigenen Alarmserver empfangen und verarbeitet werden.
Seitdem die das Procedere durchziehen habe ich mich von Visonik verabschiedet, zumal sie für den Alarmserver 12 Mille aufrufen.(oder am Anfang aufgerufen haben)
Meiner Meinung nach sind die ABWMs zu vollflächig ausgerichtet. Hier werden diese eben die gesamte Topologie analysieren und gerade wenn der Winkel zu weit nach oben gehen muss, (ich las etwas von Nachbarshund hinter dem Zaun) so mache ich mir meine Gedanken.
Wir haben diese mehrfach eingesetzt und haben so gut (!) wie keine Fehlauslösungen. Nur habe ich diese MElder mehr in einer Gasse eingesetzt als Rundumalarmgeber. Das kann er definitiv nicht. Auch mag er es nicht, zu weit nach oben gerichtet zu sein.

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24-08-2016, 05:57
Beitrag: #15
RE: Einbruch oder Fehlalarm Powermaster 30 G 2
danke nochmal für die Einschätzungen, sehr hilfreich. Was die Außenbewegungsmelder angeht - es ist bei uns möglich über den car port auf den Balkon zu gelangen und dann steht man vor dem Kinderzimmer. Und hat größtmögliche Ruhe denn nach hinten raus ist das grundstück nicht einsehbar, man hat also alle Zeit der Welt als Täter. Deswegen will ich unbedingt diese Dinger denn was habe ich von Innenbewegungsmeldern wenn es jemandem gelingt über die Balkontür einzusteigen. Wir haben zwar Pilzköpfe und abschließbare Griffe aber die halten ja angeblich nur 10 min den Bemühungen der Täter stand. Bis die Herrschaften von Wachdienst und Polizei dann erscheinen hat so ein Täter im worst case scenario je nach Gewaltbereitschaft unsere Kinder als Geisel genommen oder gleich abgestochen. Dass der Alarmserver 12TEURO kostet ist ja mal interessant, denn die Frage nach Vergleichsfällen hat der Errichter damit beantwortet dass alle anderen Kunden ja die kameramelder hätten. Das glaube ich dann bei diesen Tarifen auch nicht. Auch der Hinweis auf die Ausrichtung der Sensoren, also nicht mehr soviel Fläche einbeziehen. Die Fläche ist an sich auch nicht nötig denke ich.

Was mir nicht klar ist - wie funktioniert die Aufzeichnung von Kameras (diese würde ich anders ausrichten wollen, nämlich auf den Vorgarten und Stellplätze weil gerne auch die Autos aufgebrochen werden , nachdem ganz professionell das Alarmkabel vorher durchgeschnitten wurde, haben wir alles schon gehabt) - hab ich das richtig verstanden: Kamera mit SD Karte reicht, kein wlan oder Netzwerk? Aufschalten ist ja ganz offensichtlich zu schwierig, das entfällt dann.
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24-08-2016, 06:42
Beitrag: #16
RE: Einbruch oder Fehlalarm Powermaster 30 G 2
Bin da voll und ganz bei Dir!!! Das Tatziel, vor dem man sich schützen möchte, darf innerhalb der Interventionszeit nicht erreicht werden, daher könnte man fast sagen im Privathaushalt, wo es um den Schutz der Familie und der Intimsphäre geht, ist eine Aussenüberwachung geradezu Pflicht. Ist der Täter im Objekt ist das Schutzziel verloren. In der Realität kommt dann aber die baulichen/örtlichen Gegebenheiten dazu, die einem einen Strich durch die Rechnung machen und spätestens bei den Kosten ist in aller Regel da sicher Schluss für die Meisten. Wenn schon bei einer EMA für 3 oder 4000 gezuckt und diskutiert wird braucht man über Freigeländeüberwachung nicht ansatzweise nachzudenken. Dann wird eine EMA installiert und gehoft, dass der Täter von dannen zieht, wenn es laut wird.

Ich denke die 12 Mille bezogen sich auf die Kosten der NSL um überhaupt Bilder der Visonic zu empfangen. Daher gibt es da nicht viele kompatible Leitstellen.

Was Videoüberwachung angeht:
Kabel musst Du ziehen. Du brauchst dann Strom und Videodatenkabel. Je nach System und Ausführung reicht ein Kabel. In der Regel benötigst Du dann noch einen Recorder. Manche Kameras können auf SD Karte aufzeichnen. Zum Einen gehen SD Karten auch mal kaputt, zum Anderen ist die Aufzeichnung dann draussen und für den Täter erreichbar. Kamera weg = Bilder weg.

Es gilt zunächst mal zu klären, was Du von einer Videoüberwachung erwartest / was sie leisten soll. Video dient ja grundsätzlich erstmal dazu, Vorgänge zu dokumentieren oder/und aus der Ferne etwas zu beobachten. Ein solches System gut geplant und aufgebaut würde es dann ermöglichen nach dem nächsten Autoaufbruch Bilder davon zu haben. Ggfls ergeben sich dann Hinweise auf den Täter, die Chance ist aber gering. Öffentlichkeitsfahndung mittels Foto/Video wird bei kleineren Delikten meist nicht gemacht. Es bedarf eines richterlichen Beschlusses, der nur ergehen wird, wenn bereits alle anderen Fahndungs- und Ermittlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind. Dann sind ohnehin meist Monate vergangen.

Dann gibt es aktive Systeme, die auch informieren/benachrichtigen/alarmieren können, wenn was ist. Hier wird es dann aber komplexer. Die eingebaute "Bewegungserkennung" der üblichen Kameras reicht da nicht aus. Diese auf Bildvergleich basierende Technik kann helfen die Aufnahme Menge zu reduzieren. Je nach Modell und Rahmenbedingungen hast Du da auch schnell mal 20, 50 oder gar hunderte Falschalarme an einem Tag! Aktive Videoüberwachung ist was für Profis und nicht besonders günstig. Es bedarf analog zu einer Alarmanlage auch einem Bedienkonzept mit Scharf/Unscharfschaltung. Sonst löst Du jedes Mal selbst Alarm aus, wenn Du weggehst oder wiederkommst oder den Rasen mähst. Wie eine Alarmanlage gehört gerade auch eine Videoüberwachung auf eine Leitstelle aufgeschaltet. Hier werden dann Falschalarme rausgefiltert und Massnahmen eingeleitet und es ist sichergestellt, dass sich IMMER jemand kümmert. Um Video auf eine Leitstelle zu bekommen bedarf es auch der richtigen Übertragungsprotokolle. Alles in Allem ein Fall für Profis und kostet gutes Geld. Auch die Aufschaltung kostet meist mehr als eine EMA Aufschaltung und käme ja noch dazu. Das teure sind dann nicht unbedingt die Kameras. Vielmehr muss ein Auslösekriterium her ob VCA oder Bewegungsmelder oder beides, dann Übertragungsgerät, Notstromversorgung und was oft vergessen wird: Licht. Ein vernünftiger IR - STRAHLER kostet schon ein paar hundert Euro...

Ein paar Kameras selbst aufzuhängen wird Dich nicht weiter bringen. Mit etwas Glück hast Du hinterher Aufnahmen.

Die geschilderte Hikvision Lösung mit SD Karte und ohne NVR war nur eine Idee um möglichst günstig den Falschalarm Moment aufzunehmen, der ja auch tagsüber liegen wird.

Vergiss auf jeden Fall diese Werbeversprechen wo bei Kameras gross mit Bewegungserkennung und Email Benachrichtigung geworben wird. Dann hast Du schnell das zweite System hängen mit dem Du zurecht unzufrieden bist.

Wenn ein passives System ohne Aufschaltung reicht fängt es aus meiner Sicht bei Hikvision Kameras an. Da finden sich im Netz IP Systeme mit 3 bis 4 Kameras inkl NVR ab knapp über 1000 Teuros. Die Bildqualität find Ich top und auch die internen Möglichkeiten zur Videoanalyse /Ereigniserkennung sind schon wirklich gut für die Preisklasse. Für eine Alarmierung reicht es dann aber nicht. Eine Spinne vor der Linse und auch hier gäbe es hunderte Mails...
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24-08-2016, 06:55
Beitrag: #17
RE: Einbruch oder Fehlalarm Powermaster 30 G 2
Die angegebene Summe bezog für sich für das Empfangsgerät in der NSL.
Mit den Aussenbewegungsmelder Kameras hast du keinen Zugriff auf die Bilder.
Ebenfalls ist es nicht möglich, andere Überwachungsflächen auszurichten.
Diese Funktion, die du für dein Carport möchtest, wird eine Lösung on Top sein.
Verkabelung ist ein Muss, alles andere wird bastelwastel oder funktioniert dann nicht, wenn du es am dringensten brauchst. Ich kenne keine Wlan Verbindung, die stabil über 3-4 Monate läuft. Wenn du da mal einen Sniffer drüberlegst und die Ausfälle siehst, wird dir schlecht.
Wenn ein Alarmkabel durchgeschnitten wurde, hast du andere Probleme. Da würde ich mal anders ansetzen. Ansonsten fällt es mir schwer zu glauben, dass einer Kabel durchschneidet.
Diejenigen, die bei uns ein Alarmkabel schneiden/sabotieren, sind erkannt. Da gibts klare Meldungen.

Erfahrung ist eine nützliche Sache.
Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte. (Goethe)
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24-08-2016, 19:28
Beitrag: #18
RE: Einbruch oder Fehlalarm Powermaster 30 G 2
Ich möchte hier nur ein Zitat von "keinbruch" wiederholen:

"-> Es wird eine Last genommen." (im Idealfall ...)

Das ist ja Wahnsinn, den der Anwender des Systems hier beschreibt bzw. zu welcher (Nicht-)"Lösung" hier ein Facherrichter geraten und dafür nicht wenig Geld kassiert hat. Für mich ist es schon ein gehöriges Stück Technikgläubigkeit, nämlich zu glauben, dass Aussenmelder überhaupt eine verlässliche Detektion leisten können. Selbst, wenn neueste digitale Technologien Mustererkennung u.a. theoretisch ermöglichen, würde ich niemals eine private Sicherung darauf aufbauen. Dies macht vielleicht Sinn auf einem (hoch-)eingezäunten Industriegelände mit einem breiten freien Randstreifen, auf dem sich im Zweifel nur Fremdkörper bewegen können; wo hohe Sachwerte zu schützen sind und wo eine ständig besetzte Wach-Pforte vorhanden ist, die Streife läuft und sofort nachsehen kann.

Aber sich so etwas privat anzutun ...

Lieber cookie46, ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber von welcher privaten Gefährdungssituation musst Du denn ausgehen? Selbst, wenn OG-Fenster über einen Carport erreichbar sind oder eine Hausseite eher uneinsehbar ist. Die Verhältnismäßigkeit muss einfach noch stimmen. Unter welchen Umständen muss man denn fürchten, dass z.B. Kinder als Geisel genommen werden ...? Solche Gefahren erwarte ich bei Super-Promis oder bekannten Hoch-Vermögenden, die dann vielleicht solche Technologien einsetzen müssen und wahrscheinlich eh einen dauernden Schutzdienst auf dem Grundstück haben.

Ich empfehle, dieses Experiment aussen zu beenden und eine kompromisslose Außenhaut- und Innensicherung zu realisieren. Balkonfenster und -türen lassen sich zusätzlich elegant durch Gitter (zu öffnen) sichern, womit man Bedrohungssituationen reduzieren kann. Ein Pkw ist in der Regel ordentlich versichert und wenn man nicht in einer Gegend wohnt, in der jede Nacht Autos geknackt werden, käme ich nie auf die Idee, diesen elektronisch mit überwachen zu wollen. Wenn es eine Ferrari ist, gehört er eh in eine Garage ;-)

Ich spreche aus eigener Erfahrung: Meinen Eltern wurde Mitte der 2000er Jahre eine solche Aussenüberwachung auch verkauft (ok, damals war die Technik noch schlechter). Es war ein Debakel und regelrechter Psychoterror für de Familie. Nach wenigen Monaten wurde das System nicht mehr genutzt. Wetter und Tiere lassen sich einfach nicht beherrschen.

Und dann noch daran denken zu müssen, Videobilder zu Auswertung an eine NSL zu senden ... Wer macht denn sowas privat? Das kostet ja Unsummen auf Dauer.

Ich denke, hier führt der bedauerliche und bedrohliche Anstieg der Einbruchszahlen in Verbindung mit scheinbaren technischen Möglichkeiten zu einem echten Overkill, der Niemandem mehr nützt.

Herzlichst
Poldi
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25-08-2016, 06:01
Beitrag: #19
RE: Einbruch oder Fehlalarm Powermaster 30 G 2
@funkistnichtalles: was meinst du den mit 'anderen Problemen' - das Kabel wurde definitiv durchgeschnitten - also das vom Auto. Dann sind die Herrschaften aber entweder gestört worden oder waren zu doof, um das Auto aufzubrechen. Aber wer sich mit Alarmkabeln auskennt, weiß vermutlich auch, wie es weitergeht mit der Tür.

Ich lasse jetzt erstmal den Außenalarm abstellen, leiser drehen oder sonstwie so modifizieren, dass nicht mehr das komplette Programm abläuft. Nachts war noch nie Fehlalarm, bei trübem Wetter, auch bei Sturm, auch nicht. Scheint also vor allem die Sonneneinstrahlung, die ein Problem ist.

Kameras ohne Aufschaltung, das wird zu kompliziert und teuer, aber man hofft ja auf den abschreckenden Effekt.

@poldi: wir sind weder reich noch berühmt. Das ist aber auch nicht notig. Nur mal bitte das letzte AZ XY gucken. Einen Einbruch durften wir ja schon erleben, die gut transportablen Wertsachen wie Schmuck sind also schon weg, es geht vor allem um den Schutz der Familie. Der Krimininalitätsdruck wird immer höher und die polizei, besonders in NRW (wir wohnen in einer Großstadt in NRW, bis die Polizei erscheint nie unter 30 min) , kommt ja gar nicht mehr hinterher. Bekannte von uns durften das bereits erleben - die Täter waren warum auch immer der Meinung, in dem Haus sei ein Tresor und haben unsere Bekannten dann sehr nachhaltig befragt. Es gab keinen Safe, deswegen führte die Befragung auch zu keinem Ergebnis. Sie haben gerade man so eben überlebt, schwer traumatisiert. Der Fall war auf AZ XY, ohne Ergebnis. Unsere Bekannten sind ebenfalls weder reich noch berühmt. ist ein paar Jahre her das ganze, aber die Gefahrenlage ist ja nicht besser geworden, die Aufklärungsquoten auch nicht. Also in dem Gesamtzusammenhang sind mir dann ein paar Fehlalarme, auch wenn sie nerven, erheblich lieber. Und ja, die Technik dürfte seit 2000 + x etwas besser geworden sein.
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25-08-2016, 06:50
Beitrag: #20
RE: Einbruch oder Fehlalarm Powermaster 30 G 2
Derzeit ist es noch möglich sehr gut mit starker Grundstück- und Gebäudebeleuchtung entgegen zu treten. Also nicht so ein Wandlämpchen sondern je nach Größe mindestens einen 50W LED Strahler pro Hausseite unterm Dachvorsprung montiert. Bei mir ist sogar noch einer am Dach an der Antennenstange der dann die Dachfläche ausleuchtet. Es verändert sich dadurch die Umgebung schlagartig und bringt betroffene Personen aus ihrem Konzept. Wenn das nicht mehr hilft stehen die Kerle sowieso schon mit der Waffe im Anschlag vor der Tür und machen sich ihr eigenes Schlüsselloch. Das geht dann Richtung Blitzplünderung und wird wohl auch noch seine Anhänger finden. Rest kommt per PN. Möchte ja Kriminellen nicht auch noch Nachhilfeunterricht geben.Cool

Zur Installation und Parametrierung einer Terxon Anlage werden E-Technische Grundkenntnisse benötigt. Das beiliegende Errichterhandbuch ist kein Verpackungsmaterial. Helfe jedem gerne auf sein Terxonpferd, aber diesbezüglich keine PN. Von DIY and Error sollten doch alle was haben.
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