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Planung Abus Secvest oder andere
14-04-2018, 17:49
Beitrag: #1
question Planung Abus Secvest oder andere
Hallo.

wie schon im Betreff geschrieben benötige ich noch etwas Hilfe zur genauen Planung.

Ich selbst bin Elektriker und habe ein Grundverständnis zur Materie.

Örtlichkeiten : Überwachung einer Wohnung im 3. Wohngeschoß mit Balkon. Überwachbare Räume sollen Flur, Wohnküche, Schlafbereich sowie dem zugehörigen Keller.

Aufbau soll so weit wie möglich Kabelgebunden sein, an fast alle Positionen ist ein CAT 7 Netzwerkkabel verlegt Kabellänge ca. 7 m zu jeder Position, außer Keller da sind es 42m.

Die Wohnungseigangstür ist per Riegelschaltkontakt NO/NC und Magnetkontakt NO/NC vorbereitet.

Die Einbindung eines Rauchmelders müsste (wenn Kabelgebunden) über eine Nachrüstung des Kabels erfolgen durch die Zwischendecke. (die ich ungern öffnen würde)

Aus persölichen Gründen würde ich beim Hersteller Abus bleiben wollen.

Als EMA soll die Abus FUAA50500 Secvest Funkalarmanlage dienen.

Ein Zusätzliches Bedienteil FUBE50001 Secvest Funk-Bedienteil soll zur Scharf/Unscharf Schaltung nahe der Tür diene.

Die akustische Alarmierung soll eine SG1250 Innensierene funktionieren.

Für die Raumüberwachung hatte ich den BW 8030 Bewegungsmelder Duplex MW ausgesucht, da die Installation entweder Richtung Fenster geht oder nicht Quer zur Laufrichtung ist.

In diesem Zuge wäre ich auch Bereit die vorhanden Rauchmelder auszutauschen und in das System mit einzubinden. Dafür vorgesehen ist FURM50000 Funkrauchmelder.

Nun meine Fragen:

Die Secvest Funkalarmanlage bekommt eine 230V Festanschluß und hat eine 12 V Ausgang, mit wieviel Stromstärke ist diese Belastbar? Dieser soll die oben genannten Peripherien versorgen ca. 500mA.

Bei Stromausfall ist dieser aber ungepuffert , wie kann man das ändern? Gegebenenfalls gepufferte alternative.???

Sind die Bewegungsmelder für den Einsatz geeignet? In die Secvest lassen sich aber auch IP Kameras einbinden. Lössen diese bei Motion Detektion auch Alarm aus?

Die stille Alarmierung soll über die eingebaute Technik die Sprache/SMS versendet werden. Angeschlossen an eine Fritz.Box die per VoIP verbunden ist, diese ist bereits Akku gepuffert. Oder ist es besser ein GSM Modul zu nutzen?

Mit Dank für eure Unterstützung im Voraus
ProBier
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14-04-2018, 19:34
Beitrag: #2
RE: Planung Abus Secvest
Hallo ProBier,

mit der Secvest drahtgebunden zu überwachen ist eine echte Krücke, da diese nur 3 Zonen überwachen kann.

Wieso möchtest Du im 3. Stock mit Bewegungsmeldern in einzelnen Räumen arbeiten.

Terrassentür und Hausür zu überwachen reicht sowie ein zentraler BWM als Falle.
Keller per Funk wird nicht gehen, drahtgebunden ?

CAT 7 Kabel bricht viel zu leicht und ist zu dünn. Das ist keine Alarmkabel und damit auch eine Krücke.

Die SG1250 muss mit einem extra Netzteil versorgt werden.

LG megagramm

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15-04-2018, 09:42
Beitrag: #3
RE: Planung Abus Secvest
Danke für die Antwort.

mir würden die 3 Zonen volkommen reichen.

1. Keller 2. Flur 3. Wohnbereich.

Da meine feundliche Nachbarn für mich Packete entgegen nehmen wärend ich auf Montage bin sollen diese bei mir im Flur abgestellt werden, aber die Anderen Räume unbetretbar bleieben.

Zwecks Spannungsverlust kann ich ja auch das CAT Kabel Parrig nehmen.

Ich will ja nicht nur die SG1250 Akku puffern, sondern alle angeschlossenen Geräte. Da fehlt mir aber die Erfahrung wie das am besten Gelöst werden kann. Es soll ja möglichst Zentral sein, weis ja nicht ob ein zwischengeschalteter Akku was bringt??

Gruß zurück
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15-04-2018, 10:29
Beitrag: #4
RE: Planung Abus Secvest
puffern kannst Du die Secvest und alles andere gut mit dem TVAC35500.
Die Secvest wird dann auf 12V DC betrieben und Du hast mehrere 12V Stromkreise separat abgesichert. Dazu eine 12V 17Ah Akku.

LG megagramm

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15-04-2018, 21:45
Beitrag: #5
RE: Planung Abus Secvest
Danke megagramm für den Tip

werde ich mal nachschlagen.

Was sagt ihr zuden BWM und dem zweiten Alarmierungsweg?

Lg ProBier
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16-04-2018, 15:09
Beitrag: #6
RE: Planung Abus Secvest
Die Bewegungsmelder die du ausgesucht hast sind ja auch analog mit Sabotage brauchst ja für die schon 2 Eingänge und wenigstens 1 Ausgang der Zentrale das reicht doch alles hinten und vorne nicht! Cat 7 Leitungen taugen leider überhaupt nicht für den Aufbau einer Ema waren die schon da oder was hast du dir dabei gedacht?
Wenn du auch Rauchmelder montieren willst und alles Verkabelt sein soll kaufe besser eine Anlage von Telenot oder Honywell! Eine MB 24 oder Complex 200 ist tausend mal besser als Abus sorry.
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16-04-2018, 16:39
Beitrag: #7
RE: Planung Abus Secvest
die JA-100 ist auch eine Alternative.
ABUS ist verdrahtet eine Krücke, wie ich schon geschrieben habe.

LG megagramm

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16-04-2018, 20:01
Beitrag: #8
RE: Planung Abus Secvest
Danke Schichtel für deine Antwort
und entschuldigen brauchst du dich nicht deshalb bin ich ja hier um mich Beraten zu lassen.

Das CAT 7 Kabel lag schon bis in den Keller ( war mal für SmartMeter gedacht) und das kann ich auch nicht ändern.

In der Wohnung habe ich selbst verlegt, aber wie es sich gehört austauschbar ;-) was wäre besser geeingnet 2x4x0,6 JY(ST)Y oder 0,8?

Nur die Rauchmelder bekomme ich nicht so leicht verkabelt

Auf was beziht sich die Aussage Krücke , die geringe Verdrahtungsmöglichkeit, Zonen, schlechte Progrmierbarkeit oder Fehlalarme?

Danke für eure Vorschläge , ich werde mich mal belesen
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16-04-2018, 20:58
Beitrag: #9
RE: Planung Abus Secvest
Jy(ST)Y 4x2x0,6 sollte ausreichend sein! Krücke bezieht sich darauf das die Anlage Verkabelt so gut wie nichts kann! Ich z.B. nutze für mein Haus eine Honywell MB 24 eigentlich auch die zweit kleinste Anlage die es gibt denoch habe ich an dieser die Möglichkeit 8 Analoge Meldegruppen direkt auf der Anlage zu nutzen sowie jeweils 63 Bus 1 und 63 Bus 2 module womit auch wieder 126 Bewegungsmelder oder Rauchmelder möglich wären oder Meldegruppen Module für bis zu 382 Analoge Eingänge, Ausgänge. Schalteinrichtungen IK 3 gehen natürlich auch über Bus 2 genauso wie Bedienteile. Programmier technich kann diese Anlage auch Dank Makros und Verknüpfungen viel viel mehr.
Auf Meiner nutze ich alle 8 Analogen Gruppen sowie 2 5MGM Module 1 IK3 Schalteinrichtung 5 Dual Bewegungsmelder 5 Innensierenen Bus1 4 Bedienteile und 15 IQ 8 Rauchmelder von Esser über Bus 2.
Wie du siehst ist das mit der Abus nicht mal ansatzweise möglich und das von Abus selbst in Werbevideos propagierte montieren von einem zentralen Rauchmelder habe ich auch noch nie verstanden. Ich baue Brandmeldeanlagen ich weiß wo Melder hin gehören!
Sorry das ist jetzt sehr ausführlich geworden.
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17-04-2018, 07:04
Beitrag: #10
RE: Planung Abus Secvest
Danke für die Antwort.

bei mir wird es ja bei der kleinsten Variante bleiben.
Eine spätere Erweiterung kommt eh nicht in Frage da die Wohnungsgröße sich nicht ändert.
Je ausführlicher desto mehr kann ich lernen.

Was haltet ihr von der Abus Terexon ?

LG ProBier
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17-04-2018, 07:41
Beitrag: #11
RE: Planung Abus Secvest
Hallo ProBier,

die Terxon solltest du eingentlich nur ins Auge fassen, wenn ein vernüftiges Telefonwählgerät für dich obsolet ist.
Du müsstest es teuer dazu kaufen und hast dann vermutlich auch wieder das Problem, daß vernünftige Ware für dich als DIYler nicht zu bekommen ist.

Aus meiner Sicht scheidet die Anlage damit aus, da das TWG nie obsolet sein sollte.
Verarbeitungsqualität: naja.

Du hast zwar geschrieben, daß es unbedingt eine ABUS-Anlage werden soll.
Aber die Antwortschreibenden, können ja nun mal auch nichts dafür, daß die Anlagen von ABUS in vielen Fällen einfach nicht erste Wahl sind.

Wenn du unbedingt selber bauen willst und nicht mit einem Facherrichter kooperieren willst (auch nicht gemeinsam bauen willst), dann bleiben eigentlich nur:

- Terxon mit extra Wählgerät (das wird dann vorraussichtlich teurer als die ganze EMA)
- Satel


Persönlich würde ich mir einen Facherrichter suchen und diesen fragen, ob man ein paar Dinge (Leitungen legen/ Montage Koponenten) selber machen kann. Das was der mehr kostet, gibt es über die KfW-Förderung zurück.

Dipl. Ing. Stefan Brandt, Oberhausen, info@heimtek.de, www.heimtek.de
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17-04-2018, 21:29
Beitrag: #12
RE: Planung Abus Secvest
Danke für die Antwort heimtek

Die Terxon mit Wahlgerät (das wirklich teuerer ist als sie EMA) wird wahrschinlich günstiger als die Secvest mit allen komponenten und auch besser geeignet.

Ich sehe das so oder irre ich mich da

Terxon MX

EMA-Zentralle
Bedinteil inklusive
Batteriepuffer inklusive
Batterie extra
Telefonmodul extra
Mehr Drahtanbindungen

Secvest

EMA-Zentrale
Bedinteil zusätzlich kaufen, da aufstellort der EMA-Z nicht der Scharf unscharf Ort ist
Batteriepuffer extra
Batterie extra
Telefonmodul inklusive
Eher für Funkinstalation geeignet

Auch wenn es dann nicht mehr in Forum passt:
Kann man die terxon auch per Schlüßelschalter scharf unscharf schalten oder sogar 1 Zonen per Schlüßelschalter und die anderen per Bedinteil?
Die terxon versorgt doch bei Stromausfall die angeschloßen Geräte weiter oder habe ich mich da falsch belesen?

Ich werde mir auch mal die Satel angucken. Auf was würdet ihr eher gehen Satel oder Terxon?


danke ProBier
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18-04-2018, 07:58
Beitrag: #13
RE: Planung Abus Secvest
Ganz klar Satel. Abus is für mechanischen Schutz gut, nicht für elektronischen. Bei Satel ist es anders herum, die machen hauptsächlich die elektronische Absicherung.

Für eine Empfehlung welche Anlage, könntest du bitte die groben Eckdaten nochmal aufführen? Eventuell reicht dir eine Versa Zentrale schon aus, die ist programmiertechnisch wesentlich einfacher als eine Integra. Aber eben auch entsprechend abgespeckt. Für EFH reicht es aber dennoch in 95% der Fälle wenn 30 Linien ausreichend sind. Ansonsten eben den großen Bruder namens Integra wählen, und schon sind wir die 30 Linienbegrenzung wieder los.

Bei Verwendung einen Schlüsselschalters rate ich dir zur Integra

Wer Anderen eine Grube gräbt ist erst einmal selbst im Loch.
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18-04-2018, 09:38
Beitrag: #14
RE: Planung Abus Secvest
Hulk hat recht zur mechanischen Sicherung ist Abus gut mehr aber nicht. Satel ist natürlich weitaus besser jedoch in meinen Augen immer noch weit von einer Professionellen EMA entfernt. Schlüsselschalter benutzt heute kein Mensch mehr! Wende dich doch bitte am besten an einen Facherichter für Telenot und Honywell dann wird es eine Saubere Sache.
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18-04-2018, 14:54
Beitrag: #15
RE: Planung Abus Secvest
Du bist ein Schwätzer vor dem Herren, Schichtel, 'tschuldige bitte die Wortwahl... Satel ist sehr wohl eine professionelle EMA - nur weil man einen Schlüsselschalter nutzen KANN wird die Anlage nicht schlechter sondern schlichtweg flexibler. Wenn ein Schlüsselschalter schon da und einwandfrei, technisch OK ist, darf man den ruhig nutzen wenn der Kunde das will...

Wer Anderen eine Grube gräbt ist erst einmal selbst im Loch.
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18-04-2018, 20:44
Beitrag: #16
RE: Planung Abus Secvest
Danke für die Antworten

1. Zentrale und Bedinteil werden getrent Plaziert
2. Funkvernetzung soll weitgehend vermieden werden
3. Allarmierung per Sprachwahlgerät SMS/Anruf am besten über Fest- und Funknetz
4. Akku Pufferung
5. Angedacht war die Scharfschaltungsmöglichkeit über Riegelschaltkontakt
6. Keller mit Wohnung im 3 Wohngeschoß
7. Audagebe verschiedener Alarmmeldungen (Einbruch/Rauch am besten mit Zonennummer)
8. Huh Un/Scharf per App (am besten ohne Fremdserver)

Beschaffenheit siehe Anlage (Platzierung der Melder siehe Buchstaben) ob A& B oder nur B ???Huh

ProBier


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18-04-2018, 22:09
Beitrag: #17
RE: Planung Abus Secvest oder andere
Hulk ich glaube wir reden von 2 paar Schuhen Probier meint vermutlich einen einfachen Schlüsselschalter ich hingegen meine sowas wie ein SS90 beides jedoch hat an einer sicheren neuen EMA nichts mehr zu suchen.
Vermutlich würden die ein und Ausgänge der ABUS nicht mal reichen für ein SS90.
Einen Klassischen Blockschlos Anschluss haben die Kisten ja alle nicht.
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Gestern, 10:06
Beitrag: #18
RE: Planung Abus Secvest oder andere
Vielleicht darf ich mich als Laie einmal einschalten?!

Unabhängig vom Anlagentyp würde ich nochmals auf ein paar Dingen rumdenken. Ich weiß nicht, wie die Profis das sehen, aber

1.) Ein Riegelkontaktschalter dient doch eigentlich der Verschlussüberwachung. Ich würde hiermit keine Scharfschaltung realisieren wollen. Erstens kann durch Schlossmanipulation oder mit gefundenem Schlüssel jeder die Anlage entschärfen, Zweitens hast Du keinen Überblick, wer, wann geschärft/entschärft hat, also wer in der Bude war (Du willst ja Nachbarn in der "Schleuse" zulassen). Bei Schlüsselschalter ebenfalls. Dann ist noch das Problem, welcher Bereich scharf geschaltet/unscharfgeschaltet werden soll. Du möchtest ja den Flur getrennt schalten. Dann würde der Riegelkontakt nur den Flur scharf/unscharf schalten? Wenn Du nun aber nachts abschließt bei Anwesenheit ist dann auch nur der Flur scharf. Beim Verlassen musst Du selbst dann alle anderen Bereiche manuell noch zusätzlich scharf schalten. Auch wenn Du selbst heimkommst würdest Du an der Wohnungstüre über den RKS nur den Flur entschärfen. Dann musst Du die restlichen Räume gesondert unscharf schalten...
2.) Das Konzept mit "In den Flur dürfen die Nachbarn, in die anderen Räume aber nicht" birgt eine Reihe von Herausforderungen, damit es läuft und auch damit es keine Falschalarme gibt. Du hast ja extra die BWM an aus meiner Sicht suboptimalen Positionen vorgesehen, damit diese nicht den Flur überwachen können, wenn da mal eine Türe aufsteht. Zum Einen sollten die Positionen anders gewählt werden zum Anderen habe ich Bedenken wegen einer gewissen Zwangsläufigkeit. In Privatobjekten sieht man das meist nicht so eng und das ist auch ok. Aber in diesem Fall, wo auch Andere die Anlage nutzen sollen und vor Allem, wo es verschiedene Sicherungsbereiche gibt müsste man da schon was machen. Ich persönlich würde entweder den Nachbarn vertrauen und ihnen die komplette Unscharfschaltung erlauben (dann kann das Projekt auch viel einfacherer gelöst werden), oder aber die Sicherungsbereiche Flur, Schlafzimmer, WC? und Wohnzimmer mit einer Zwangsläufigkeit versehen. Dann muss gewährleistet sein, dass sämtliche anderen Türen verschlossen sind, wenn Du das Haus verlässt. Eigentlich sollten dann Riegelkontaktschalter und Sperrelemente verbaut werden an allen Türen zu diesen Räumen. Aber seehr aufwändig...

3.) Richtig schön wird es durch die reine Handyaufschaltung. Wenn es da das Handy geht (also Du glücklicher Weise Empfang hast, der Akku nicht leer ist, Du es hörst...) stellt sich die Frage: Einbrecher oder Nachbar der schusselig war?

4.) wie ich die BWM installieren würde (kenne natürlich die Einrichtung und örtlichen Gegebenheiten nicht und bin kein Profi) habe ich mal skizziert. Ich persönlich finde die Konfiguration für eine kleine Wohnung schon drüber.

5.) Weil es halt eine überschaubare Wohnung im 3. OG ist finde ich es schon sinnvoll hier nicht über ein innenliegendes BT und mit Eingangs-/Ausgangsverzögerung zu arbeiten. Zu 98% wird ein Täter durch die Wohnungstüre kommen und genau da hätte er dann etwas Zeit bis es laut würde. Aber dennoch sehe ich einen RKS nicht als geeignet an

6.) Du müsstest aus meiner Sicht ohnehin die Innentüren abschließen, wenn Du gehst, damit ein Nachbar nicht aus versehen in die noch gesicherten Räume eintritt oder in den Überwachungsbereich der BWM gerät. Daher wäre halt die Frage, ob es nicht reicht die Türen abzuschließen und die Räume dann nicht alle noch über BWM zu überwachen?

7.) Mit BWM statt Öffnungsmeldern in den einzelnen Räumen zu arbeiten find ich nicht optimal. Vergisst Du einmal ein oder mehrere Fenster zu schließen ist es nach Deiner Rückkehr nicht nur kalt und vielleicht nass in der Bude, es kann halt auch sein, dass ein wehender Vorhang, eine zuschlagende Türe, reingeflogene Tiere (gab auch schon Eichhörnchen in Wohnungen...) usw. dann mal einen BWM auslöst.

Ich glaube ich würde:
1. Scharfschalteinrichtung außen mit Codeeingabeeinrichtung
2. zweite Scharfschalteinrichtung innen für Teilscharf bei Anwesenheit (vielleicht Schlafzimmer)
2. Sperrelement an Wohnungstüre
3. Melder: Öffnungsmelder an Wohnungstüre und Balkontüre, sowie an allen Fenstern (damit beim Scharfschalten offene Fenster gemeldet werden) und einen BWM im zentralen Flur.

Wie gesagt, nur meine Meinung. Andere denken da bestimmt auch anders....


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Gestern, 12:12
Beitrag: #19
RE: Planung Abus Secvest oder andere
Keinbruch hat Vollkommen recht das wäre viel besser jedoch ist dies mit der Abus kaum zu realisieren.
Mit Telenot Comlock 410 oder Honywell IK 3 Auswerteeinheit alles kein Problem jedoch kosten die inklusive Leser und Sperelement schon mehr als die Abus Zentrale komplett (können ja auch mehr).
Denke nochmal über alles nach vielleicht kannst du dich ja doch dazu entschieden von DIY zu etwas professionellem inklusive Erichter zu wechseln!
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Gestern, 17:39
Beitrag: #20
RE: Planung Abus Secvest oder andere
Such Dir einen Errichter, der Dir die JA-100 als Hybridanlage programmiert.
Die anlage funktioniert als Busbasierte Anlage sehr gut und die Möglichkeiten sind auch sehr gut. Laß Dir die Anlage von der KfW fördern.

LG megagramm

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