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Was spricht gegen die ABUS Secvest?
26-06-2017, 23:10
Beitrag: #21
RE: Was spricht gegen die ABUS Secvest?
Ja, für die Sintony bekommt man heute noch Ersatzteile, wird ja auch noch von Vanderbilt vertrieben. Einzigartig ist halt die Auf- und Abwärtskompatiblität der Komponenten, die ist bis heute unerreicht.

Abus kann die Ersatzteilverfügbarkeit noch nicht mal für sich selbst garantieren. Ja, für das, was die hier in DE auf Lager haben, aber wenn der Chinese, der für den Auftraggeber baut, der an Abus verkauft, keinen Bock mehr hat, gibt es keine Teile mehr.

Und Funk hat einfach den Nachteil, dass es hier keinen Standard gibt. Selbst ein Hersteller hat mehrere unterschiedliche Systeme, weil verschiedene Chinesen den Kram herstellen.

Wenn wir von Abus reden, reden wir von Anlagen, die so preisoptimiert im Markt verfügbar sind, dass ein kompletter Systemwechsel nicht großartig auf dem Kontoauszug zu bemerken ist. Aufgrund der Preislage sollte man ganz sicher nicht mit 15 oder 10 Jahren rechnen. Wenn die Anlage so lange hält, ist es natürlich um so besser, aber mehr als fünf Jahre würde ich der Anlage in keinem Fall im Schnitt zutrauen. Andere Anlagen kosten mehr und hier darf man auch mehr erwarten. Telenotanlagen und Honeywellanlagen halten problemlos über 30 Jahre. Bei der Sintony kann man das noch nicht sagen, sind sind erst 20 Jahre am Markt.

Und zum Vergleich mit der Prozessleittechnik sowie den Pumpen: Dieses Zeug ist auch etwas teurer, als der Kram, mit dem wir hier "spielen" und an der Funktionsfähigkeit hängt auch direkt Geld dran. Keine Produktion => kein Geld. Aufgrund der Preislage der Technik muss diese auch entsprechend länger laufen. Wenn eine EMA oder BMA verreckt ist es Sch****, kostet Geld, aber die Produktion bleibt nicht stehen. Wachwichtel oder Brandwache hingestellt und laufen lassen. Aber wenn ne Produktionsstraße steht, kann man da nicht mal eben son Produktionswichtel hinstellen, der mit einer Kinderschere die Bleche ausschneidet.

Jeder muss für sich entscheiden, was er bereit ist, auszugeben, welche Sicherheitsanforderungen er hat und wie oft die Anlage Probleme machen darf. Wer immer eine sichere Erkennung haben will, mit einer geringen Anzahl an Störungen oder Fehlalarmen, der muss definitiv mehr Geld ausgeben, als jemand, der eine Alarmanlage haben will, nur um eine Alarmanlage zu haben, diese aber ohne Funktionsgarantie.

Die Mechanik hilft vor, die Einbruchmeldeanlage während und die Videotechnik nach einem Einbruch. Wer was anderes glaubt, soll eines besseren belehrt werden.
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27-06-2017, 23:24
Beitrag: #22
RE: Was spricht gegen die ABUS Secvest?
Die reden hier von 15 bis 20 Jahren und Plus, das ist heute nimmer der Fall....in 15....20 Jahren liege ich unter ner knochigen Mooreiche(sorry Jens Knoche) oder meine Frau hat aus mir einen Diamanten gemacht und hängt ihn sich um...das wäre eher ihr Stil...

VG Marc

Mega X Sicherheitstechnik GmbH - Böblingen, Sindelfingen, Stuttgart, Esslingen, Göppingen, und drumrum. Homepage: www.megax-st.de Telenot Complex, Honeywell, Abus Secvest 2WAY Kompetenzpartner, Abus Ultivest Partner, Abus Terxon MX/LX, Daitem Profipartner.
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29-06-2017, 04:43
Beitrag: #23
RE: Was spricht gegen die ABUS Secvest?
Die Diskussion über die "Halbwertszeit" finde ich schon interessant. Warum sollte die Nutzungszeit nicht auf 20 und deutlich mehr Jahre ausgelegt sein? Dann harmoniert es zumindest einigermaßen mit der Nutzung einer hochwertigen Immobilie. Wir wohnen in D selten in Bretterbuden (wie die Amis), dann sollte auch begleitende Technologie nicht so früh schlapp machen. Es ist nicht lustig, wenn man alle paar Jahre neue Funk-Komponenten an die Fenster schrauben muss.

Eine ordentliche Küche oder Geräte von Loewe/B&O haut man auch nicht alle paar Jahre aus dem Haus, sondern kann Ersatzteile/Service und Updates über einen langen Zeitraum erwarten.

Grüße
Poldi
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29-06-2017, 08:59
Beitrag: #24
RE: Was spricht gegen die ABUS Secvest?
Hallo PoldiSF,

hier werden aber mal schnell Äpfel mit Birnen verglichen, wenn Du schon Premium Produkte wie Loewe (zumindest Preislich) aufführst, dann sollte man auch hier eine Daitem und keine Secvest für das Gebäude einplanen. Und gerade im HIFI Bereich werden Sollbruchstellen (Kondensatoren mit zu kleinem Temperaturbereich) eingesetzt um eine zu lange Lebenszeit zu verhindern. Und eine ordentliche Küche kostet auch ordentlich Geld, wie gesagt, das ist dann nicht bei Abus zu suchen...

@Mechaniker:
Und auch hier gibt es von niemanden Garantien oder gar Bürgschaften für solche Gerätschaften...

Gruß Jens

Schweers Anlagentechnik GmbH * Mönchengladbach * Einbruchmeldeanlagen * Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) * www.antec-ups.de
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29-06-2017, 11:05
Beitrag: #25
RE: Was spricht gegen die ABUS Secvest?
Hallo Jens,

da gebe ich Dir vollkommen recht. In Bezug auf Abus kann man das nicht vergleichen.

Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass es für mich ein Widerspruch ist, wenn man ein Haus baut oder saniert, gleichzeitig ein Sicherheitsbedürfnis hat, dass man dann gerade im EMA-Bereich "zu kurz springt", oder weil man unbedingt DIY machen möchte, nur bestimmte "Systeme" (wenn sie diese Bezeichnung überhaupt verdienen ...) einsetzen kann.

Gruss
Poldi

PS: Wenn in Premium-Produkten Sollbruchstellen vorgesehen sind, ist das bitter ...
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29-06-2017, 11:37
Beitrag: #26
RE: Was spricht gegen die ABUS Secvest?
Ja, das ist leider überall so. Schau Dir mal PC, TV oder sonstige Netzteile an, da werden Kondensatoren bis 65°C eingesetzt, die aber deutlich wärmer werden, z.B. 90°C. Dadurch altern diese Bauteile schneller und nach 2,5- X Jahren geht Dein TV dann nicht mehr an oder braucht ewig bis ein Bild kommt, was der günstigere Fall wäre. Wenn die Sachen zu lange halten gehen die Hersteller pleite, denn die müssen wachsen um überleben zu können.

Schweers Anlagentechnik GmbH * Mönchengladbach * Einbruchmeldeanlagen * Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) * www.antec-ups.de
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29-06-2017, 16:20
Beitrag: #27
RE: Was spricht gegen die ABUS Secvest?
(29-06-2017 08:59)Jens Knoche schrieb:  ..., dann sollte man auch hier eine Daitem und keine Secvest für das Gebäude einplanen.

Weil wir gerade darüber reden ... unsere älteste Daitem im Bestand ist 1993 installiert worden und wurde vor ca. 5 Jahren (also im Alter von fast 20 Jahren) auch nochmal mit zwei Bewegungsmeldern "aufgerüstet".
Batterien sind nach wie vor kein Problem - die gibt es alle noch.
Das Teil läuft ... und läuft ... und läuft ... und läuft ... und da der Kunde das System immer noch "seinen Bedürfnissen angemessen" findet, wird sie bestimmt auch weitere 20 Jahre schaffen.

Der wesentliche Unterschied bei solchen Langzeitbetrachtungen ist doch der, dass ein richtiger Hersteller (also der, der die Sachen entwickelt und auch die Produktion kontrolliert oder gar selbst durchführt) wesentlich mehr Einfluss auf die Produkte nehmen kann, als ein "Hersteller" (die Anführungsstriche sind Absicht), der nur seinen Namen hergibt und das im Programm hat, was andere (i. d. R. asiatische Produzenten) fix und fertig in der Schublade haben, denn die haben oft das Nachsehen wenn der eigentliche Hersteller von jetzt auf gleich das Produkt ändert oder sogar einstellt nur weil gerade blaue LEDs und gelbe Hochglanzfronten angesagt sind.
Wer sich für Langzeitversorgung oder Abwärtskompatibilität interessiert, sollte darauf achten, ob es sich um einen Hersteller oder einen "Hersteller" handelt ;-)
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11-07-2017, 18:38
Beitrag: #28
RE: Was spricht gegen die ABUS Secvest?
Naja, wenn man schon wenige Monate nach einem Modellwechsel keine Ersatzmodule mehr bekommt, sehe ich da keine Zukunftssicherheit. Als Alternative bietet Abus tatsächlich die Möglichkeit, direkt wieder eine neue Anlage einbauen zu lassen. Nach wenigen Jahren.

Wer gerne die EMA so regelmäßig wie sein Mobiltelefon wechselt, der wird vielleicht mit Abus klarkommen.

Wie 5624 schreibt
"aber mehr als fünf Jahre würde ich der Anlage in keinem Fall im Schnitt zutrauen". Das ist schon otimistisch angesetzt!
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