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Normale Version: Kältefestes PoE-Switch für Spitzboden
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Hallo,

für Überwachungskameras suche ich noch ein PoE-Swtich das ich im Spitzboden unterbringen kann. Dieser ist nicht gedämmt und belüftet, sodass es dort -10 Grad geben kann. Die Geräte von Netgear und Dlink die ich gefunden habe, schaffen aber alle nur 0 - 50 Grad Betriebstemeperatur. Habt ihr einen Tipp für mich wo ich Geräte finde, die auch unter 0 Grad schaffen? Ich meine es muss doch so eine Art Outdoor-Swtiches geben, oder?

Danke!
Was machst Du denn, wenn Du im Winter bei großer Kälte rausgehst?
Alles klar, oder nicht?

Nur paß auf, dass Du dem Ding rechtzeitig zum Frühling wieder die Wintersachen ausziehst! Sonst fackelt womöglich der Dachboden ab. Und das kann nicht nur warm sondern auch unangenehm werden.
Hallo,

10 Sekunden googlen Angel

http://www.mev-elektronik.com/de/produkt...09/display

Du meinst sowas?

GRuß Tim
(20-12-2015 23:10)timbaum schrieb: [ -> ]Hallo,

10 Sekunden googlen Angel

http://www.mev-elektronik.com/de/produkt...09/display

Du meinst sowas?

GRuß Tim

Hi,

nicht schlecht, ich hatte via Google nichts gefunden... das Teil hat aber nur 2 und keine 4 Ports, d. h. bräuchte dann 2 Stück, bei einem Stückpreis von 400 Euro wäre ich dann schnell bei 800 Euro... da kaufe ich lieber 10 normale Switches und tausche die bei einem möglichen Defekt aus ;-)

Abfackeln wird da schon nichts wie der Kollege oben drüber schreibt, sondern maximal was durchrauchen.
Solange da nichts kondensiert, würde ich einen halbwegs professionellen Metallswitch a als netgear einsetzen. Diesen auf eine nichtbrennbare Unterlage und von allen Seiten schön luftumspült wird da nichts passieren.
Solange das nicht im Aussenbereich ist, kannst du diese Bauart schon nehmen.
Wie du richtig sagst, dann halt im Fall des Falles austauschen.
wenn ich mich an meine Schulzeit noch richtig erinnere, dann ist bei Elektronik immer Hitze ein Problem (Schwingung der Atome usw.). Kälte ist unproblematischer als Wärme.... zumindest die in unseren Wintern erreichbaren Temperaturen.
Problematisch werden dann also eher die Sommermonate sein Big Grin
Such mal nach Industrial switch. Wie aolbernd schon geschrieben hat, die Wintermonate sind nicht so das Problem, da der Switch ja auch einen Eigenverbrauch hat und sich dadurch selbst wärmt.
Je nach Dachbelag kann es auf Dachboden im Sommer recht mollig werden.
(26-12-2015 20:58)ottsan schrieb: [ -> ]Such mal nach Industrial switch. Wie aolbernd schon geschrieben hat, die Wintermonate sind nicht so das Problem, da der Switch ja auch einen Eigenverbrauch hat und sich dadurch selbst wärmt.
Je nach Dachbelag kann es auf Dachboden im Sommer recht mollig werden.

So einfach ist es leider nicht. Die Kälte ist wie schon vermutet nicht das Problem. Aber die Feuchtigkeit, insbesondere wenn Sie als Kondenswasser auftritt. Dies kommt bei schnelleren Temperaturwechseln vor (Morgens/Abends, oft in der Übergangszeit, weniger an kalten trockenen Wintertagen).

Wie schon vorgeschlagen würde ich es auch mal mit einem Netgear im Metallgehäuse versuchen. Da passt die Wärmeableitung an sehr heissen Tagen. Das ganze in ein Installationsgehäuse packen wie z.B. das hier:

http://www.amazon.de/Installationsgehäus...onsgehäuse

Dann ist auch die Feuchtigkeit kein Problem. Sollte aber im Schatten stehen...
Hab mir jetzt das Netgear ProSafe Plus JGS516PE geholt, hat ein großes Gehäuse inkl. Lüfter und ist für Temperaturen von 0 bis 50 Grad spefifiziert. Außerdem ist da das Netzteil integriert und dürfte so das Gehäuse etwas aufheizen. Da hier auch das Netzteil integriert ist, gibt es auf das komplette Gerät lebenslange Netgear-Garantie... von daher teste ich jetzt einfach mal was passiert Big Grin

Ich hatte auch ein Industrie-Switch gefunden, das -40 bis +75 °C schafft, habe es dann aber wieder zurück gegeben, da mir die Verkabelung zu heikel war und keine Anleitung beiliegt und das wohl eher für Server-Schränke ist. Sucht bei Jacob Computer mal danach (Netzteil + Switch):

1x Art-Nr. 2116018 ASSMANN Electronic DN-653100 - 100W - 90 - 264V - 47 - 63 Hz -
1x Art-Nr. 2264145 DIGITUS Professional DN-650103 Industrial - Switch
PoE-Switch ist nicht gleich PoE-Switch! Ein Standard-PoE-Switch nach IEEE 802.3af stellt an jedem PoE-Port max. 15,4W (real 12,95W) zur Verfügung. Fast alle Netzwerkkameras arbeiten nach diesem Standard. Eine Mobotix M25 benötigt z.B. lediglich ca. 5W. Axis-Kameras der Serie P142x benötigen schon 11,9W. Beide Kamera-Serien können problemlos von einem PoE-Switch nach IEEE 802.3af versorgt werden. Das ändert sich wenn die Netzwerkkameras mit LED-IR-Strahlern, PTZ-Funktionen oder Heizung ausgestattet sind. Hierfür sind PoE-Switches nach IEEE 802.3at erforderlich. Der letzte Buchstabe macht den Unterschied. Ein PoE-Switch nach IEEE 802.3at (auch PoE+ genannt) stellt max. 25,5W pro Port zur Verfügung. Der von dir gewählte Netgear JGS516PE stellt pro PoE-Port 15,4W zur Verfügung. Kommst du jetzt mit einer guten PTZ-Kamera, dann wird die mit dem Switch nicht funktionieren, denn diese Netzwerkkamera braucht bestimmt PoE+. Anderes Beispiel: Die Axis P142x-Serie erfordert bis -30Grad PoE. Wird es kälter, schreibt der Hersteller PoE+ vor. Du solltest dir also vor der Wahl des PoE-Switches die Daten deiner geplanten Netzwerkkameras anschauen und überprüfen ob PoE reicht. Noch einen Tipp zum PoE-Switch: das PoE-Leistungskontingent gibt der Hersteller an. Hast du 10 PoE-Ports a 15,4W und der Switch liefert nur 110W, dann kannst du nicht alle PoE-Ports gleichzeit nutzen. In dem Fall wählst du einen PoE-Switch mit mehr Leistung.
(02-01-2016 23:43)IP-freak schrieb: [ -> ]PoE-Switch ist nicht gleich PoE-Switch! Ein Standard-PoE-Switch nach IEEE 802.3af stellt an jedem PoE-Port max. 15,4W (real 12,95W) zur Verfügung. Fast alle Netzwerkkameras arbeiten nach diesem Standard. Eine Mobotix M25 benötigt z.B. lediglich ca. 5W. Axis-Kameras der Serie P142x benötigen schon 11,9W. Beide Kamera-Serien können problemlos von einem PoE-Switch nach IEEE 802.3af versorgt werden. Das ändert sich wenn die Netzwerkkameras mit LED-IR-Strahlern, PTZ-Funktionen oder Heizung ausgestattet sind. Hierfür sind PoE-Switches nach IEEE 802.3at erforderlich. Der letzte Buchstabe macht den Unterschied. Ein PoE-Switch nach IEEE 802.3at (auch PoE+ genannt) stellt max. 25,5W pro Port zur Verfügung. Der von dir gewählte Netgear JGS516PE stellt pro PoE-Port 15,4W zur Verfügung. Kommst du jetzt mit einer guten PTZ-Kamera, dann wird die mit dem Switch nicht funktionieren, denn diese Netzwerkkamera braucht bestimmt PoE+. Anderes Beispiel: Die Axis P142x-Serie erfordert bis -30Grad PoE. Wird es kälter, schreibt der Hersteller PoE+ vor. Du solltest dir also vor der Wahl des PoE-Switches die Daten deiner geplanten Netzwerkkameras anschauen und überprüfen ob PoE reicht. Noch einen Tipp zum PoE-Switch: das PoE-Leistungskontingent gibt der Hersteller an. Hast du 10 PoE-Ports a 15,4W und der Switch liefert nur 110W, dann kannst du nicht alle PoE-Ports gleichzeit nutzen. In dem Fall wählst du einen PoE-Switch mit mehr Leistung.

Laut Datenblatt braucht die AXIS P1427-LE trotz Infrarot max 12,8 Watt, sollte also gehen, wenn man z. B. nur 4 Kameras an das Switch anschließt.

Zitat: "Power over Ethernet IEEE 802.3af/802.3at Type 1 Class 3 Max 12.8 W"
Vom ausgewiesenen PoE-Leistungskontingent liegst du richtig wenn du nur 4 Netzwerkkameras installierst. Wichtig ist die max. Leistungsaufnahme jeder einzelnen Kamera. Und da liegt die Axis ziemlich im Grenzbereich von Standard-PoE. Nach 802.3af werden pro PoE-Port 15,4W zur Verfügung gestellt. Abzüglich Leitungs- und Übertragungsverluste stehen noch 12,9W zur Verfügung. Die Axis P1427-LE benötigt max. 12,8W. Ich denke für diese Kamera ist der PoE-Switch nicht geeignet. Ein PoE+-Switch wäre hier die sichere Lösung.
Ist zwar schon ein älterer Beitrag, wird aber oft und gerne vergessen. Während des Boot Vorgangs brauchen PoE Kameras oft das 1,5 bis 2 fache der Nennleistung. Da scheitern viele PoE Switche, besonders wenn mehrere Kameras angeschlossen werden.
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