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Normale Version: Ersatz für untaugliches Abus System gesucht
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Auch mit der Purple machst Du ganz sicher nichts verkehrt. Damit haben wir aber wie gesagt schon fast alle genannt.
(20-04-2021 23:04)ssb-security schrieb: [ -> ]Die RLC-511W hat eine erstaunlich gute Nachtsicht und gutes WLan.
Ich habe mich an den 500,- bis 600,- € orientiert und dafür gibt es die Eierlegende Wollmilchsau nicht. Natürlich ist der Acusense besser und das System hat auch nur eine einfache Bewegungserkennung. Wie es auf die EMA geschaltet wird, keine Ahnung. Dafür läuft es mit Wlan stabil. Mehr gibt es für die Kohle nicht, dass ist nun mal so, oder willst Du ihm Deine EK´s geben?
Da können wir jetzt noch stundenlang überlegen und werden auf keine andere bezahlbare Lösung kommen.

Ich finde, das sieht ziemlich gut aus.
Aber nur zur Sicherheit. Der NVR hat WLAN und kommuniziert direkt mit den Kameras oder muss ich den dann per LAN an den Router anschließen?
Den NVR musst Du per Kabel an den Router anschließen. Es gibt auch NVR mit integriertem WLan, die sind allerdings allesamt Schrott. Ich nehme mal an, dass Du einen AVM im Einsatz hast (das wäre gut) und auch AVM Mesh Repeater nutzest. Dann hast Du zum Thema Wlan schon mal alles richtig gemacht.
(20-04-2021 23:14)ssb-security schrieb: [ -> ]Den NVR musst Du per Kabel an den Router anschließen. Es gibt auch NVR mit integriertem WLan, die sind allerdings allesamt Schrott. Ich nehme mal an, dass Du einen AVM im Einsatz hast (das wäre gut) und auch AVM Mesh Repeater nutzest. Dann hast Du zum Thema Wlan schon mal alles richtig gemacht.

Ja. Genau so ist es.
Eine Frage hätte ich noch.
Ist bei den Reolink Kameras bzw, beim NVR möglich öffentliche Bereiche auszublenden? Also so, dass auf der Aufzeichnung dieser Teil nicht zu sehen ist?
Zur WD Red / Purple Frage: Laut Internet ist die Purple wohl eher auf dauerhaften Schreibzugriff ausgelegt, während die Red eben auf Lese- und Schreibzugriffe ausgelegt ist. Inwiefern sich das am Ende in der Praxis auswirkt... Idk.

Zitat:Also so, dass auf der Aufzeichnung dieser Teil nicht zu sehen ist?
Schritt eins sollte sein, dass die Kamera so ausgerichtet ist, dass sie diese Bereiche gar nicht filmen kann. Erstens weil sich Leute bereits über die Ausrichtung beschweren können (und das gemäß Urteilen dann zu ändern ist) und zweitens weil eine Maskierung zwar von den Aufsichtsbehörden i.d.R. akzeptiert wird, aber gerade im Privatbereich imho schon recht riskant ist ("Wer garantiert uns, dass Sie die Maskierung nicht nur wegen der Kontrolle aktiviert haben?"). Ich persönlich würde im privaten Bereich zunächst versuchen mit der Ausrichtung der Kamera zu arbeiten und in der zweiten Instanz dann physisch zu maskieren statt per Software.
(21-04-2021 09:34)rayman schrieb: [ -> ]Eine Frage hätte ich noch.
Ist bei den Reolink Kameras bzw, beim NVR möglich öffentliche Bereiche auszublenden? Also so, dass auf der Aufzeichnung dieser Teil nicht zu sehen ist?

Ja

(21-04-2021 09:47)KMsicherheitstechnik schrieb: [ -> ][quote]Ich persönlich würde im privaten Bereich zunächst versuchen mit der Ausrichtung der Kamera zu arbeiten und in der zweiten Instanz dann physisch zu maskieren statt per Software.

Stimmt, da auch augenscheinliche Überwachung von öffentlichem oder fremden Privatgrund als unzulässig erachtet werden kann.
Zitat:Stimmt, da auch augenscheinliche Überwachung von öffentlichem oder fremden Privatgrund als unzulässig erachtet werden kann.

Wenn man diese Regel ernstnimmt, dürften auch keine Autos mit Assistenzsystemen mehr fahren... Undecided(Fast alle Autos haben heute Kameras eingebaut, die theoretisch auch Aufzeichnen können -> Überwachungsdruck)
(21-04-2021 13:01)Kalli1505 schrieb: [ -> ]
Zitat:Stimmt, da auch augenscheinliche Überwachung von öffentlichem oder fremden Privatgrund als unzulässig erachtet werden kann.

Wenn man diese Regel ernstnimmt, dürften auch keine Autos mit Assistenzsystemen mehr fahren... Undecided(Fast alle Autos haben heute Kameras eingebaut, die theoretisch auch Aufzeichnen können -> Überwachungsdruck)

Diese Regel wird zum 99% nicht konsequent umgesetzt, da es i.d.R. nach dem Motto läuft "wo kein Kläger, da kein Richter". Wenn es aber dennoch mal jemand meldet, geht`s an den Datenschutzbeauftragten des Bundeslandes und da diese Typen ihre Daseinsberechtigung stets neu unter Beweis stellen müssen, kann es unangenehm werden. Diese Problematik wird allerdings am ehesten unter Nachbarn ausgefochten, während mir diese im gewerblichen noch niemals untergekommen ist.
(21-04-2021 13:34)ssb-security schrieb: [ -> ]Diese Problematik wird allerdings am ehesten unter Nachbarn ausgefochten, während mir diese im gewerblichen noch niemals untergekommen ist.

Genau das befürchte ich. Daher möchte ich da auf der sicheren Seite sein.
(21-04-2021 09:47)KMsicherheitstechnik schrieb: [ -> ]Ich persönlich würde im privaten Bereich zunächst versuchen mit der Ausrichtung der Kamera zu arbeiten und in der zweiten Instanz dann physisch zu maskieren statt per Software.

Über das Maskieren habe ich auch nachgedacht. Ich habe dafür aber bisher keine praxistaugliche Lösung gefunden.
Habt ihr da Ideen?
Um mal ganz ehrlich zu sein: Es ist in Wohngebieten auch meist störender wenn öffentlicher oder gar fremder privater Bereich gefilmt werden könnte. Ich glaub nicht, dass ein Unternehmen in der Nachbarschaft sich dafür interessiert, wer wann zu mir zu Besuch kommt - aber Hilde aus der Nachbarschaft schaut aus Langeweile vielleicht doch mal in die Aufnahmen und tratscht dann vielleicht was rum wie "Die hat so oft Besuch von Männern, die ist bestimmt ne Nutte"... Deshalb versteh ich schon, dass man da im Industriegebiet lockerer eingestellt ist als in Wohngebieten. (Und das Beispiel kommt nicht von irgendwoher, so was wurde bspw. (aber auf Grund von Beobachtungen beim am Fenster stehen) über eine Verwandte rumerzählt.)

Ich würde nem Nachbarn bei softwareseitiger Maskierung auch nur vertrauen, wenn er mir eidesstattlich versichert, dass definitiv nur der betreffende Errichter daran Änderungen vornehmen könnte (Passwort). Einem Gewerbe- oder Industriebetrieb würde ich da einfach so vertrauen.

Zitat:Ich habe dafür aber bisher keine praxistaugliche Lösung gefunden
Klebeband, Fensterfolie, ein maskierendes Gehäuse vor der Kamera. Ist halt u.U. sehr filigrane milimeterarbeit wenn du wirklich auf den Zentimeter bis an deine Grasnarbe filmen willst, aber nicht darüber hinaus.
Das eigentliche Problem bei Kameras ist das, dass man die Seitenkante des Stream parallel zur weißen Hauswand einstellen sollte, denn wenn die reflektiert, ist die Nachtaufzeichnung Geschichte. Bei den 4K (2,8) Kameras ragen die dann allerdings derart weit von der Wand ab, dass die einen Winkel von um die 40 Grad erreichen und da fühlt sich halt jeder beobachtet, wenn er das wahr nimmt(was ja meistens auch genau so ist Big Grin)
Externer IR-Scheinwerfer regelt. Wink
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