Ich kannte bisher nur die Akkus (die in Gefahrenmeldeanlagen), die alle 3-5 Jahre ersetzt wurden. Jetzt habe ich im Netz auch eine Longlife-Ausführung gesichtet, die eine Verwendung von 10 - 12 Jahre ermöglichen soll und nur unwesentlich teurer ist. Die normale Ausführung hat eine VdS-Kennung, die Longlife-Version allerdings nicht
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Kennt einer diese Longlife-Version

Gibt es irgendwelche Erfahrungen

Spottpreis. Was soll man davon halten?
(01-07-2021 12:15)Martina H. schrieb: [ -> ]Ich kannte bisher nur die Akkus (die in Gefahrenmeldeanlagen), die alle 3-5 Jahre ersetzt wurden. Jetzt habe ich im Netz auch eine Longlife-Ausführung gesichtet, die eine Verwendung von 10 - 12 Jahre ermöglichen soll und nur unwesentlich teurer ist. Die normale Ausführung hat eine VdS-Kennung, die Longlife-Version allerdings nicht
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Jetzt könnte man sagen: wenn einer schon "Kung Long" heist

Aber wenn du die nur für dich benötigst, kannst du das ja mal ausprobieren und uns in 10 Jahren Bericht erstatten (aber nicht vergessen)

Ist für den Preis jedenfalls kein neuer Daimler verloren

Nach 5 Jahren sind eh schon etliche Schrott... Sind nicht so wie die von früher... Hab noch Akkus von 2001 bei mir privat im Dienst
Zitat:Spottpreis. Was soll man davon halten?
Naja, für das Geld kriegste auch VdS-Bleiakkus, also prinzipiell sehe ich das Problem nicht.
Andererseits wäre schon die Frage: Was sollten se besser machen, dass die Akkus deutlich länger halten, aber nicht teurer sein? Es gibt auch nur ne handvoll Hersteller die ich finden konnte, die solce 10 Jahres Bleiakkus führen und die wirken eigentlich alle etwas weniger seriös.
Es liegt doch eigentlich mehr an der Qualität der Netzteile, wie lange die Akkus halten. einen Qualitätsakku von Panasonic nehme ich nach dem ersten Leben bei mir in den Photovoltaikspeicher und belasse ihn dort bis er den Geist aufgibt. Das ist bei diesem Typ relativ einfach, da er ein anderes Temperaturverhalten an den Tag legt als die funktionierenden. Einmal die woche mitm Infrarottermometer und der Wärmebildkamera drüber und gut ist.
Was ich von diesen Akkus halte: primär dasselbe wie bei den Autobatterien.
Wartungsfrei bis kaputt. Da spielen die Umgebungsfaktoren eine weitaus grössere Rolle als deren simulierte Laborwerte, die die hier zum besten geben.
Kurzum: ich glaube da nicht dran. Siehe meine Signatur.
Ich habe mal 2 Stück geordert und werde berichten
Damit ich es auch nicht vergesse, schreib ich mir nach Erhalt der Akkus direkt einen Denk

zettel und klebe den auf.
Bestenfalls melde ich mich also in 10 - 12 Jahren ...

(wahrscheinlich aber früher

)
Also die 10-12 Jahres Akkus nach Eurobat sind fast exakt dieselben wie die 5-7 Jahres-Version, diese unterscheiden sich nur durch eine andere Säuredichte. Grundsätzlich zeigt die Erfahrung, das diese Batterien manchmal länger halten. D.H. wie fina schon schriebt, hängt die Lebensdauer bei Akkus maßgeblich von dem verwendeten Netzteil, bzw. Ladegerät, der Umgebungstemperatur (da hatte ich mich im Forum schon ausführlicher drüber ausgelassen) und auch mechanischer Belastung ab.
Die weitaus wichtigere Frage ist einfach, soll ich die Sicherheit meiner Anlage und anderer Dinge aufs Spiel setzen um ein paar Euro zu sparen? Die Antwort sollte schlichtweg "Nein!" lauten. 5-7 Jahres Akkus sollten nach spätestens 4,5- maximal 5 Jahren rausfliegen, ob sie defekt sind oder nicht. Die 10-12er nach 8 bis maximal 9 Jahren. Ein Akku verliert im Schnitt rund 5% Leitung pro Jahr, ohne weitere schädigende Einflüsse wie Temperaturen, Ladegeräte mit hohem Wechselstromanteil, etc.
Unter Last sind sie einmal im Jahr zu prüfen, jedes Jahr sollte der gemessene Wert sinken und daran kann man eigentlich auch gute Prognosen zur weiteren Verwendbarkeit abgegeben werden können.
Der Akku soll einen Ausfall verhindern, wenn das Netz fehlt. D.H. auch hier ist ein präventiver Austausch einem Ausfall im Ernstfall vorzuziehen, ansonsten bräuchte man das Ding ja nicht wirklich.
LG Jens