Alarmanlagen-Forum - Alarmforum - Fachforum für Sicherheitstechnik

Normale Version: Essertronic 5002
Sie sehen gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
Hallo liebe Kollegen,

ich habe ein Problem mit einer Esser esssertronic 5002. Mir wird kein Feher angezeigt, die Bewegungsmelder machen auch was sie sollen. Die Anlage wurde schon vom Netz und Akku getrennt.Der Akku wurde in 12/22 getauscht und weißt eine Spannung von 12,09 V auf. Die Anlage lässt sich über den vorhanden Schlüsselschaltet scharf stellen und löst auch mit den Bewegungsmeldern aus. Nun zu meinem Problem, sobald der Alarm losgeht, kann ich nur an der Zentrale, den Alarm quittieren. Leider reagiert die Quittierung am Schlüsselschalter nicht.
Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen wie ich das Problem lösen kann.

Lg Michael
Der Akku ist hinüber.
Tauschen und dann probieren.
Der Akku muss ca 13,5 V im angeschlossenen Zustand an der Ladespannung aufweisen.
An deinem ist eine Zelle kaputt…
Dankeschön für Deine schnelle Antwort. Ein neuer Akku ist bestellt, nach dem Einbau gebe ich Bescheid ob das Problem gelöst wurde.
Kann auch sein, dass die Anlage aufgrund eines Netzteildefekts diese Spannung aufweist, messe mal an einem Spannungsausgang die Spannung, die auf die Kontakte/Bauteile geht, wenn die Spannung genauso niedrig ist, kann auch das Netzteil defekt sein, die Spannung sollte bei 12,5-13,5V liegen. Bei einem intakten Akku sollte die Ladespannung zwischen 13,3-14,2V sein, ggf. kannst du am Potentiometer des Netzteils für die Ladespannung, die Spannung auch korrigieren, sollte der Akku defekt sein, kannst du ihn mal von der Zentrale abnehmen, nach kurzer Zeit fällt die Spannung nochmal ab unter 11,5V. Sind halt meine Erfahrungen, so alte Anlagen gehen halt leider auch mal kaputt.
<<ggf. kannst du am Potentiometer des Netzteils für die Ladespannung, die Spannung auch korrigieren>>

Ist das korrekte Einstellen der Ladespannung nicht recht schwierig?
Ja, leider, mit der richtigen Errichteranleitung und gefühlt kriegt man das hin.
Jetzt lasst doch die Kirche im Dorf, warum soll das einstellen der Ladespannung schwierig sein?
Im Datenblatt des Akkus steht der optimale Ladebereich und darauf wird das Poti eingestellt.
10% Schwankung macht jede Elektronik mit und gut ist.
Überladung kocht den Akku aus und leichte Unterspannung macht eh nix.
+1 für funkistnichtalles
Errichteranleitung rauskramen, nachschauen an welchem Poti man drehen muss. Temperatur feststellen, im Datenblatt die korrekte Ladeschlussspannung nachschlagen. Multimeter dran und dann mit Blick auf den Spannungswert langsam am Poti nachregeln bis es passt. Und das ist eigentlich bei allen Netzteilen aus dem Hause Novar/Esser/Honeywell, die mir bis jetzt über den Weg gelaufen sind und bei denen man die Ladespannung nachregeln kann so.
Das Problem der zu niedrigen Ladespannung kenne ich speziell von den kleinen Netzteilen der MB Classic-Serie, da kann man dann das Poti bis zum Anschlag drehen und kommt trotzdem nicht hoch. Ist dann leider das Todesurteil.
Referenz-URLs