Also, wenn Angaben fehlen, dann trifft man realistische Annahmen auf Basis der vorhandenen Infos. Das mache ich mal. Falls der TE Abweichungen feststellt, kann er ja intervenieren

:
Ich gehe davon aus, dass die Speisung mit Nennspannung erfolgt, also 12V.
Desweiteren nehme ich mal an, dass die Sirene 2-adrig angeschlossen wird und die anderen 2 Adern für den Sabotagekreis verwendet werden.
Die Sirene zieht 150mA bei Alarm.
Die Leitung 2x4x0,6 hat einen Widerstand von 130Ohm/km. Das sind bei 30m = 30/1000x130Ohm=3,9 Ohm
Eine Ader dieses Kabels ist für 2,5A spezifiziert.
Daraus kann ich ableiten, dass ich 2,5/0,15=16 Sirenen anschließen kann, ohne an der Einspeisestelle den Maximalstrom zu überschreiten.
D.h. ich habe alle 30m/(16-1)=2m eine Sirene.
Berechnen wir mal zur Gegenprobe den Spannungsabfall dU12 zwischen der ersten und zweiten Sirene:
I=15*0,15A=2,25A
R=2/1000x130 Ohm=0,26 Ohm
dU12=2,25Ax0,26=0,585V
Und nun dU1516 zwischen den letzten beiden Sirenen:
I=1*0,15A=0,15A
R=2/1000x130 Ohm=0,26 Ohm
dU1516=0,15Ax0,26 Ohm=0,039V
Über die ganze 30m-Strecke haben wir einen Spannunbgsabfall von ca. (0,55-0,039)V/2*15=3,8V
D.h. die letzte Sirene bekommt nur noch 8,2V. Entweder ist sie dann zu leise oder funktioniert nicht mehr. Vielleicht gehts aber auch.
Bei Problemen gäbe es folgende Abhilfemaßnahmen:
1. Speisespannung erhöhen (wirkt sich aber auch auf die ersten Sirenen aus)
2. Anzahl Sirenen verringern.
Achso, noch ein Kommentar von mir hierzu:
(24-06-2016 16:05)Time_to_wonder schrieb: [ -> ]Was spricht gegen eine Reihenschaltung der Sirenen?
Im Sicherheitsbereich nicht tragbar: ist eine Sirene defekt (Stromkreis unterbrochen), gehen die andern auch nicht.
Gruß
Hogend