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Grundsatzfrage zur Videoüberwachung eines Innenraums
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08-09-2026, 15:52
Beitrag: #1
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Grundsatzfrage zur Videoüberwachung eines Innenraums
Hallo,
dies ist mehr "Videoüberwachung" als "Einbruchmeldung". Ich habe im Ausland eine Wohnung und möchte dort meinen Keller mit einer Möglichkeit ausstatten, eventuelle Einbrecher zu filmen. Allzuviel verspreche ich mir davon nicht, da diese typischerweise maskiert wären. Aber wie heißt es so schön? "Sicher ist Sicher!" ![]() Ich dachte dabei an etwas extrem unauffälliges, das auch beim zweiten Mal Hinsehen nicht auffällt. Es sollte, bei Stromausfall, vom Akku laufen, ansonsten eben vom Strom und gleichzeitig laden, erst auf Bewegung reagieren und lokal, aus uSD o.ä. speichern, da es dort keine Netzwerkverbindung gibt. Die würde ja ebenso auch vom Strom abhängen. Ist sowas prinzipiell machbar? Welche Ideen hättet Ihr? Produktempfehlungen? Der Keller ist leider nur einer dieser Gitterkästen mit Gittertür und Vorhängeschloss. Auch über eine bessere "Panzerung" würde ich mich freuen. Somit auch hier die Frage, was es da zu empfehlen gibt. Danke. Ciao, Jakob |
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08-09-2026, 20:15
Beitrag: #2
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RE: Grundsatzfrage zur Videoüberwachung eines Innenraums
Wäre eine EMA, bestenfalls mit Anbindung an eine lokale NSL, nicht tatsächlich sinnvoller,wenn du selber sagst, dass Aufnahmen im Nachgang nicht viel helfen? Wenn du x Wochen später dann Aufnahmen in HD hast, hast du entweder Glück, dass der Einbrecher polizeibekannt ist (wie Olivers Transporterdieb) oder nicht. Aber etwaige Schaden durch Einbrecher, Vandalismus in der Wohnung selbst kannst du nur verhindern, wenn vor Ort jemand reagiert.
Solange es dort Mobilfunkempfang gibt, wäre eine EMA total unproblematisch und auch sonst gibt's da Lösungen. Kompromisslose, innovative und souveräne Sicherheitstechnik. Design-Alarmanlage ohne Schmutz und Lärm, Videoüberwachung und mehr. www.arceon.de | WhatsApp: 0156 - 78 33 79 99 ____ Impressum: www.arceon.de/impressum-datenschutz |
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08-09-2026, 20:51
Beitrag: #3
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RE: Grundsatzfrage zur Videoüberwachung eines Innenraums
Moin
Wenn du schon bei grundsätzlichen Fragen bist steige ich doch mal bei grundsätzlichen Dingen ein: Mechanische Sicherung vor elektronischer Sicherung. Im besten Fall scheitert der Einbrecher schon daran, den gesicherten Bereich überhaupt zu betreten beziehungsweise versucht es angesichts der mechanischen Sicherung gar nicht erst. Elektronische "Sicherung" greift ja meist erst dann, wenn der Schaden schon angerichtet ist und soll dann eine schnelle Intervention sicherstellen. Eine Einbruchmeldeanlage ist eben keine Einbruchverhinderungsanlage. Einen Kellerverschlag mit einer EMA elektronisch sichern kann man natürlich machen. Kleine Zentrale mit Mobilfunk-Übertragungseinrichtung, Öffnungs- und Verschlusskontakt für die Tür, Schalteinrichtung deiner Wahl neben die Tür und fertig ist die Laube. Überwachung des Innenraumes mit Bewegungsmelder wird da schon problematisch wenns nur eine Gitterbox ist. Eine derartige elektronische Sicherung halte ich persönlich für ein Beispiel aus der Kategorie "Mit Kanonen auf Spatzen ballern". Ich würde den Verschlag von innen mit mindestens 18mm starken OSB-Platten verstärken, der Tür ein hochwertiges Schloss verpassen und die Türscharniere gegen ausheben sichern. Für den Abschreckeffekt vielleicht noch eine Code-Tastatur neben die Tür spaxen. Die entscheidende Frage ist: Wie hoch sind die Werte, die du in diesem Kellerverschlag aufbewahrst? Denn daran würde ich bemessen, wie viel Aufwand man da tatsächlich sinnvoll betreibt, um diese Werte zu schützen. |
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21-09-2026, 13:26
Beitrag: #4
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RE: Grundsatzfrage zur Videoüberwachung eines Innenraums
Hallo Ihr Beiden,
vielen Dank für Eure Antworten. Leider komme ich erst jetzt zur Rückmeldung. Das Drahtgitter des Kellers ist aus verzinktem Stahl. Es dürfte also kein Problem sein sich mit einem Bolzenschneider o.ä. den Weg frei zu bahnen. OSB wäre sehr aufwendig, da müßte ich den Keller leeren vorher und er würde suggerien: "Hier gibt es was zu holen." Dabei gibt es dort keinerlei Wertgegenstände, nicht mal im Entferntesten. Nur persönliches. Erinnerungen, etc. An der Türe hängt übrigens ein dickes "ABUS Titalium" Vorhängeschloss. Über seine Festigkeit kann ich nichts sagen, einen Winkelschleifer wird da kein Einbrecher einsetzen, das wäre zu laut, aber Einbrecher sind ja recht erfinderisch... Ich habe im Moment eher den Verdacht, daß ein unliebsamer Nachbar mir etwas Böses will. Ich vermute mal, daß sowas maskiert geschehen würde, aber jedes Detail kann hilfreich sein! Wertgegenstände hält der Keller sowieso nicht, es würde sich also um Schikane durch den Nachbarn handeln. Das ist der eigentliche Grund für den Wunsch nach einer Identifikationsmöglichkeit. Die Kamera würde auch niemanden, der vorbei geht, filmen können, da die Türe mit einer Blende undurchsichtig gemacht wurde. Ich weiß, viel Sinn macht es nicht, aber manchmal da findet man sich in einer Situation, in der man lieber zu viel tut als zu wenig. Also die Kanonen vor die Spatzen fährt, wie @DerLukas so schön bemerkte ![]() Meine Frage bleibt also bestehen: Gibt es eine möglichst leicht zu tarnende offline (es gibt dort kein Netz) Lösung, die am Strom hängt, aber weiter läuft, wenn der gekappt wird, zur Videoüberwachung, welche auf Bewegung oder Geräusche reagiert? Ciao, Jakob |
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