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Planung D22 / Wählgerät
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04-07-2016, 11:52
Beitrag: #8
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RE: Planung D22 / Wählgerät
https://www.youtube.com/watch?v=e0hs3-_eOYs ab 0:56.
Bezüglich der Alarmverfolgung / Alarmreaktion würde ich aber nochmals ein paar Gedanken investieren. Was Du schreibst ist leider - gerade im ländlichen Bereich - oft Realität. Wenn die Kapazitäten ohnehin schwach sind, dann reagiert man bei Meldungen über ausgelöste EMAs nicht oder nur sehr verzögert. In weiten Teilen ist es den Leitstellen freigestellt, ob reagiert wird. Auf Grund der hohen Falschalarmquote - gerade auch durch die boomenden DIY-Installationen - ist eine ausgelöste EMA kein konkreter Hinweis auf eine tatsächliche Straftat in Tatausführung. 1.) 30 Minuten Interventionsdauer hört sich zunächst einmal viel an. In vielen Fällen, ist das jedoch wesentlich schneller, als Du aus dem Urlaub etc. reagieren kannst. Hier geht es dann darum, dass sich jemand um das Objekt kümmert, bis die Aussenhaut wieder verschlossen ist (Verglasung...), dass Vandalismusschäden begrenzt werden (aufgedrehte Wasserhähne...) und das Objekt wieder in einen gesicherten Zustand gebracht wird. Wer soll sich sonst darum kümmern?! 2.) Nur bei Aufschaltung zu einer NSL kannst Du bei Anwesenheit einen Überfall/Bedrohungsalarm (sinvoll) auslösen. Hier ist dann Gefahr im Verzug und der Disponent der Leitstelle muss sofort jemanden schicken. Ggffls mit Verstärkungskräften anderer Diensstellen bzw. Spezialkräften. Das bedeutet einen echten Mehrwert wenn bei Anwesenheit ein Bruch verübt wird, was leider so selten nicht mehr ist. 3.) Die Daitem ist sicher eine Wucht im Bereich der Funkanlagen. Aber ohne passende Alarmreaktion ist sie aus meiner Sicht eine stumpfe Waffe. Da nun der WD 30 Minuten braucht und die Polizei auf nicht verifizierte Alarme nicht reagiert müsste man das Konzept überdenken. Möglich wäre, den Voralarm im Aussenbereich per Video durch die NSL vorprüfen zu lassen, dann gäbe es einen bestätigten Einbruch noch vor dem Eindringen und die Polizei muss reagieren. Evtl. wäre es auch eine Option, den Aussenbereich statt mit Daitem durch Videofied (im Frankfurter Raum auch als BildNotruf vertrieben) zu sichern. Hier könnte dann auch eine direkte Täteransprache durch die Leitstelle erfolgen. Oder/Und man schützt das Objekt zusätzlich für die extrem lange Interventionszeit des WD. Hierzu wäre evtl. eine Nebelanlage ein geeignetes Mittel. Dann ist sichergestellt, dass in den 30 Minuten nach Alarmauslösung (natürlich nicht durch die Außenmelder) kein Diebstahl innerhalb der Räume möglich ist. Also ich würde darüber nachdenken entweder einen Wachdienst mit geringerer Interventionsdauer zu finden oder die Verifizierung aus der Ferne per Video/Bildmaterial zu ermöglichen (EBÜS, Heitel, Videofied...) oder das Objekt so zusätzlich zu sichern, dass bis zur Alarmprüfung des WD kein Bruch vollendet werden kann. Eine Daitem mit Perimeterüberwachung ist nicht billig. Als reine Vertreibungsanlage wäre sie mir zu teuer. Gerade in Lagen, wo den Tätern bekannt ist, dass Polizei nicht kommt nur weil es heult und kein Wachdienst weit uns breit ist. Nur meine persönliche Meinung! |
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Planung D22 / Wählgerät - Gandalf - 30-06-2016, 15:56
RE: Planung D22 / Wählgerät - heimtek - 30-06-2016, 19:12
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