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Daitem 14360 "geknackt"?
07-03-2012, 00:24
Beitrag: #1
Daitem 14360 "geknackt"?
Liebe Forum-Mitglieder,

ich bin ganz neu im Forum und habe gleich eine interessante Frage:

Ich habe ein Einfamilienhaus mit Daitem 14360 Funkalarmanlage. Vor ein paar Wochen war ich über das Wochenende weg und komme wieder nach Hause - Einbruch. Kein Alarm, nichts.
Der Auszug des Sendeprotokolls des Wachdienstes zeigte, dass die Daitem-Anlage 2 Tage nach dem Verlassen und "scharf"-schaltens "unscharf" geschaltet wurde. Irgendwann danach bis ich wieder nach Hause gekommen bin, muss der Einbruch vorgenommen worden sein.

Das hilft ja jetzt auch alles nichts mehr, das sind leider Tatsachen.

Nun meine Frage, ich habe schon von "Jamming" gehört und frage mich, in wie fern ein Einbrecher die Anlage a) überhaupt unscharf schalten kann/konnte b) welche Vorkenntnisse er wenn dann von der Anlage benötigte c) aus welcher Distanz die Funkanlage "manipulierbar" wäre (muss er dafür auf den Grundstück gewesen sein).

Ich bin immer davon ausgegangen, dass die Anlage sicher ist und bin natürlich jetzt verunsichert, wie es zu dem Vorfall gekommen ist und ob das jeder Zeit wieder passieren kann. Der Sicherheitscode wurde bereits neu codiert, aber der Elektriker der Anlagenfirma war auch etwas ratlos.

Gab es schon so etwas vergleichbares? Ist es (gar nicht so) ungewöhnlich?

Ich freue mich auf eure Ideen was da passiert sein könnte und welche Ratschläge ihr habt, dass es nicht mehr passieren kann.
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07-03-2012, 16:50
Beitrag: #2
RE: Daitem 14360 "geknackt"?
Hallo bommelanonym,

bei dem von dir geschilderten Problem stellen sich mir zunächst einige Fragen:
Wie schaltest du die Anlage normalerweise scharf? Mit einem Handsender? Oder mit einer außen angebrachten Code-Einrichtung? Wenn Code-Einrichtung außen, kannst du absolut sicher sein, dass niemand deinen Code ausspähen konnte? Ist dein Code relativ sicher? Simple Codes wie 1234 oder ähnliche Konsorten werden manchmal auch auf gut Glück ausprobiert...
Kannst du auschließen, dass jemand aus deinem näheren Umfeld dir Böses wollte (z.B. eine gekündigte Putzfrau, die den Code noch kennt, dein/e Ex, von dem/der du dich frisch getrennt hast etc.)? Diese Möglichkeit besteht leider grundsätzlich nach solch unschönen Ereignissen und man sollte sie direkt ausschließen, indem man umgehend den Code ändert... Du schreibst zwar, dass dein Anlagenbauer das getan hat, aber ich gehe davon aus, dass die Code-Änderung erst NACH dem Einbruch erfolgt ist, oder?
Was Jamming angeht, würde mich interessieren, ob du die Fremdfunk-Erkennung deiner Anlage ein- oder ausgeschaltet hast?

Generell klingt es für mich sehr ungewöhnlich, dass die Anlage scharf war und dann "einfach so" von einem Einbrecher unscharf geschaltet wurde. Das habe ich in meiner Berufspraxis bei Daitem- (und auch anderen) Anlagen in der Form noch nie erlebt bzw. es gab immer eine Erklärung. Daher auch zunächst diese Fragen.
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07-03-2012, 22:59
Beitrag: #3
RE: Daitem 14360 "geknackt"?
also grundsätzlich schaltet sich die Anlage scharf, wenn das Türschloss 2x umgedreht wird. Zudem kann mit Hilfe von einem Handsender (davon besitze ich 2 Stück) die Anlage scharf, teilweise scharf (Bewegungsmelder im Haus aus) und unscharf geschaltet werden.
Den "Sichtheitscode" in der Anlage kenne ich nicht. Ich kann mir nur vorstellen, dass ja irgendeine Verschlüsslung für den Funkverkehr von der Haustür bzw. vom Handsender aus gegeben sein muss.
Eine Hausfrau oder so habe ich nicht. Lediglich ab und zu mal ein Handwerker dagewesen, aber die haben ja mit der Anlage nicht viel zu tun.

Für mich und den Elektrotechniker klingt das Ganze auch sehr eigenartig und ich bin ehrlich gesagt etwas verwirrt, wie es dazu kommen konnte...

Helfen die Antworten erst einmal?
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08-03-2012, 12:49
Beitrag: #4
RE: Daitem 14360 "geknackt"?
(07-03-2012 22:59)bommelanonym schrieb:  also grundsätzlich schaltet sich die Anlage scharf, wenn das Türschloss 2x umgedreht wird.

Wie genau wird dann Scharf geschaltet? Funkzylinder? Riegelschaltkontakt? Blockschloss?

Wird beim Aufschliessen des Türschloss auch unscharf geschaltet?

Wie ist der Einbruch erfolgt?

Manipultion des Schliesszylinders durch Picking/Bump-Key ausgeschlossen?
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09-03-2012, 12:26
Beitrag: #5
RE: Daitem 14360 "geknackt"?
Jamming kann die Anlage nicht ausschalten - höchstens den Funkverkehr überlagern und darauf sollte die Anlage auch reagieren (wenn sie richtig programmiert ist).

Das "Unscharf" schalten über Manipulation am Zylinder wäre eine mögliche Erklärung ...

Ich kenne Deinen Elektriker jetzt nicht (hoffe ich zumindest) - aber das mit dem Funkcode wäre auch eine Erklärung.
Der wird bei der Inbetriebnahme des Systems in allen Komponenten eingestellt ... wenn man den jedoch in der "Werkseinstellung" belassen würde, dann könnte man Dein System mit jedem fabrikneuen Handsender unscharf schalten. Das gleiche gilt natürlich auch, wenn sich Dein Elektriker diesen Funkcode gemerkt hätte oder ihn irgendwo notiert hat.
Das einfache "ausprobieren" verschiedener Funkcodes sollte bei einer richtig programmierten D14000 zum ansprechen des Anti-Decodiersystems führen.
Wie gesagt: alles nur Vermutungen - ich kenne den Elektriker nicht und möchte auch auf diesem Wege niemandem zu nahe treten.
Wenn es so einfach wäre eine D14000 zu manipulieren hätte sie in Österreich niemals die Zulassung durch den VSÖ bekommen.

Der Angriff auf ein Alarmsystem spricht im Normalfall für ein extrem professionelles Herangehen, birgt immer gewisse Risiken und wird daher in der Regel immer ins Verhältnis zur "Beute" gesetzt - für Silberbesteck, einen Apple-Computer und 500 € in Bar stehen diese Leute nicht auf.
Ohne Dir zu nahe treten zu wollen: die allerwenigsten Privathaushalte in Deutschland passen in die Zielgruppe für "Profis" - die mit Abstand meisten Einbrüche gehen auf das Konto von Kleinkriminellen und denen fehlt schlichtweg der technische Background für so etwas ...

Aber mal eine andere Frage: wer hat (oder hatte) alles Zugang?
Hast Du das Haus (inkl. Alarmanlage) evtl. "gebraucht" gekauft?
Besitzt Dein Schlüssel für die Haustür einen hinreichenden Kopierschutz (Sicherungskarte)?
Hast Du die Kontrolle über alle jemals gefertigten Schlüssel?
Wo waren die Handsender als Du das Haus verlassen hast?
Hat Dein Elektriker häufiger mal neue Techniker (die Frage muss erlaubt sein und wird von jedem Versicherungsgutachter gestellt)?

Ich glaube die ehrliche Beantwortung dieser Fragen ist zielführender als die ganze "Technikdiskussion".
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10-03-2012, 15:26
Beitrag: #6
RE: Daitem 14360 "geknackt"?
Hallo Funkalarmprofi,
Wirklich tolle Antwort... hätte ich auch so formuliert.
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10-03-2012, 18:55
Beitrag: #7
RE: Daitem 14360 "geknackt"?
Danke für die "Blumen" ... Big Grin
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11-03-2012, 23:20
Beitrag: #8
RE: Daitem 14360 "geknackt"?
(08-03-2012 12:49)Toxx schrieb:  
(07-03-2012 22:59)bommelanonym schrieb:  also grundsätzlich schaltet sich die Anlage scharf, wenn das Türschloss 2x umgedreht wird.

Wie genau wird dann Scharf geschaltet? Funkzylinder? Riegelschaltkontakt? Blockschloss?

Wird beim Aufschliessen des Türschloss auch unscharf geschaltet?

Wie ist der Einbruch erfolgt?

Manipultion des Schliesszylinders durch Picking/Bump-Key ausgeschlossen?

Also erstmal vielen Dank für die vielen Hinweise und Ideen. Ich bin natürlich auf dem Gebiet Laie, aber versuche die wichtigsten Dinge zu beantworten:

Eine Scharfschaltung über die Tür geschieht über ein Riegelschaltkontakt. Wenn man die Tür wieder aufschließt wird auch automatisch unscharf geschaltet.
Der Einbruch erfolgte durch eins der Fenster, wahrscheinlich nachts. Dadurch das laut Protokoll 1-2 Tage vorher unscharf geschaltet wurde, spielte die Alarmanlage für die Einbrecher keine Rolle.
Laut Polizei etc. ist eine Manipulation des Türschloßes eher unwahrscheinlich, aber genau weiß ich das nicht. Mich hätte nur gewundert, warum die Anlage zwar unscharf war, aber das Türschloß verriegelt und das spricht für mich nicht dafür, dass jemand am Schloß war.

(09-03-2012 12:26)Funkalarmprofi schrieb:  Der Angriff auf ein Alarmsystem spricht im Normalfall für ein extrem professionelles Herangehen, birgt immer gewisse Risiken und wird daher in der Regel immer ins Verhältnis zur "Beute" gesetzt - für Silberbesteck, einen Apple-Computer und 500 € in Bar stehen diese Leute nicht auf.
Ohne Dir zu nahe treten zu wollen: die allerwenigsten Privathaushalte in Deutschland passen in die Zielgruppe für "Profis" - die mit Abstand meisten Einbrüche gehen auf das Konto von Kleinkriminellen und denen fehlt schlichtweg der technische Background für so etwas ...

Aber mal eine andere Frage: wer hat (oder hatte) alles Zugang?
Hast Du das Haus (inkl. Alarmanlage) evtl. "gebraucht" gekauft?
Besitzt Dein Schlüssel für die Haustür einen hinreichenden Kopierschutz (Sicherungskarte)?
Hast Du die Kontrolle über alle jemals gefertigten Schlüssel?
Wo waren die Handsender als Du das Haus verlassen hast?
Hat Dein Elektriker häufiger mal neue Techniker?

Es kann naürlich auch alles Zufall gewesen sein, dass Alarmanlagenmanipulation und Einbruch zufällig geschehen sind. Im Großraum Gerlingen gibt es in letzter Zeit vermehrt Einbrüche, vielleicht waren es "einfache" Einbrecher, die nur "Glück hatten".

Zugang zum Haus hat ohne "Aufsicht" niemand. Lediglich bei Arbeiten gelangen Handwerker ins Haus...
Das Türschloß könnte ein Knackpunkt sein, ist jetzt nix "Spezielles". Aufgrund von hohem Zaun und der Alarmanlage habe ich da bisher nicht so großen Wert drauf gelegt.
Türschlüssel, die jemals gefertigt wurden, befinden sich alle in meinem Besitz.
Die Haussender waren zum Zeitpunkt der Verlassens im Haus, jedoch sehr gut versteckt.
Der Elektriker ist zertifiziert für die Anlagen und macht die Arbeit selber, d. h. er ist immer die selbe Person, aber zum ihm bin ich erst vor 2 Jahren gewechselt, da die ursprüngliche Firma, die die Anlage in Betrieb genommen hat, Ihren Sitz verlagert hat.

Das mit dem Einbruch kann ich noch soweit nachvollziehen, mich wundert nur, wie es zum "unscharf schalten" gekommen ist...

Also noch einmal vielen lieben Dank für die vielen Antworten. Konnte leider erst heute wieder schreiben, da ich über das Wochenende unterwegs und ohne Internet war.
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12-03-2012, 01:04
Beitrag: #9
RE: Daitem 14360 "geknackt"?
(11-03-2012 23:20)bommelanonym schrieb:  Eine Scharfschaltung über die Tür geschieht über ein Riegelschaltkontakt. Wenn man die Tür wieder aufschließt wird auch automatisch unscharf geschaltet. [...] Mich hätte nur gewundert, warum die Anlage zwar unscharf war, aber das Türschloß verriegelt und das spricht für mich nicht dafür, dass jemand am Schloß war.
Eine sehr bequeme, aber auch eine der unsichersten Methoden, eine EMA scharf bzw. unscharf zu schalten... Du hast also die Quadratur des Kreises gefunden: 'Verschlossene Haustür bei unscharfer Anlage', was ja eigentlich gar nicht sein kann, da das Verschließen der Tür die Anlage automatisch schärfen würde...
Das bedeutet doch für mich, dass der Riegel der Haustür den Riegelschaltkontakt gar nicht oder nicht mehr weit genug betätigt, um ein sauberes Schalten zu gewährleisten.
Angenommen, der Riegelschaltkontakt war schon am mechanischen Schaltlimit (also der minimale Riegelweg, der zum sauberen Schalten benötigt wird, wird gerade noch so erreicht), als du ihn das letzte Mal 'rechtmäßig' zum Schärfen betätigt hast, dann würde ein minimales Verzeihen der Tür bzw. des Rahmens durch z.B. Temperaturunterschiede oder mechanischer Druck auf das Türblatt ausreichen, um ein (vermeintlich) korrektes Unscharfschalten deiner Anlage auszulösen. Sie ging also bei deinem Scharfschaltversuch noch sauber auf den Zustand 'Scharf', aber gefühlte zwei Minuten/Stunden/Tage nach der Scharfschaltquittierung (sofern überhaupt vorhanden) ließ der Druck auf den Riegelschaltkontakt nach und die Anlage schaltete wieder zurück auf 'Unscharf'. Dann reicht natürlich auch ein 'herumirrender' Einbrecher, der deiner Scheibe den Garaus gemacht hat (vielleicht sogar nur mit einem 'Teststein', den er durch selbige warf, um zu testen, ob ein Alarm ausgelöst wird oder nicht), um das Elend komplett zu machen...

(11-03-2012 23:20)bommelanonym schrieb:  Laut Polizei etc. ist eine Manipulation des Türschloßes eher unwahrscheinlich, aber genau weiß ich das nicht.
Es gibt Spezialisten, die nahezu jede Manipulation an Schlössern nachweisen können - ob die Jungs bei deinem Schloss etwas finden würden, wage ich aber auch zu bezweiflen.. Ich glaube nicht, dass sich jemand die Mühe macht, deinen Zylinder zu picken oder zu knacken, in Ruhe das Haus ausräumt, die Scheibe einwirft und hinterher wieder abschließt (und es dabei nicht schafft, die EMA mit zu schärfen)...

Und auch ohne es adäquat beweisen zu können, halte ich in deinem Fall auch den sonst viel häufiger zutreffenden Fall des kopierten Schlüssels inkl. 'ausgeliehenem' Handsender (Funkalarmprofi stellte ja schon exakt die richtigen Fragen!) für recht unwahrscheinlich, da auch ein solches Vorgehen ja wiederum beim Verlassen des Hauses durch die Haustür die EMA wieder mit scharf geschaltet hätte, was aber ja nicht geschah.

Also EMA und hoher Zaun hin oder her (beides schon mal ein guter Anfang!): Lasse dir bitte 'ordentliche' Schließzylinder mit Sicherungskarte einbauen (und auch gleich den Riegelschaltkontakt überprüfen), dabei die Keller- oder andere Außentüren zum Haus nicht vergessen und lasse die Scharf-/Unscharfschaltung vom Haustürschloss abkoppeln - dafür gibt es andere Lösungen, die deutlich sicherer sind (Transponderleser, Codeschlösser o.ä., zur Not geht auch noch ein externer Schlüsselschalter, sofern sie denn auch sichtgeschützt und ordnungsgemäß installiert werden).
Desweiteren solltest du klären, ob dein Wachdienst (der hoffentlich existiert) nicht auch die Scharf- und Unscharfmeldungen deiner Anlage überwachen kann (das sollte auch ohne monatliche Mehrkosten machbar sein!!!). Da du dem Wachdienst ja im Allgemeinen vor einen Urlaub Bescheid gibst, dass du z.B. ab 01.12. bis zum 31.11. nicht da bist, hätte der Wachdienst dich dann bei einer unerwarteten Unscharfschaltung informiert, woraufhin du weitere Schritte hättest einleiten können.

Sorry, ich will hier nicht mit 'hätte-könnte-würde' Salz in die Wunde streuen, ich gebe nur Tipps, die als Denkanstoß gewertet werden sollen und die du umsetzen kannst oder eben nicht.

VG Olli

Keine Haftung für Sach- oder Personenschäden. Die sach- und fachgerechte Umsetzung liegt beim Ausführenden. Alle gängigen Normen und Vorschriften sind zu beachten, sonst siehe Avatar...
Bitte keine technischen Anfragen per Email oder PN stellen, sondern offen im Forum posten, danke!
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12-03-2012, 01:14
Beitrag: #10
RE: Daitem 14360 "geknackt"?
Hallo Smile

wir sind Facherrichter für EMA , BMA , ZKS , CCTV, usw...

unteranderem haben wir auch Daitem im Programm... Wink

Ich kann mir besten willens nicht vorstellen das durch eine
"Funkmanipulation " die anlage unscharf geschalten wurde.

Du sagst du schaltest mit einem Riegelkontakt in der tür unscharf,

Angenommen man will einbrechen "pickt" man das Schloss auf dreht und zack unscharf für mich die Plausibelste lösung nach den schilderungen dich ich gelesen habe .

Würde dir empfehlen die Schaltung über Riegelkontakt abzubauen und eine Codeschalteinrichtung ( Externes Bedienteil ) zu montieren und über transponder + Code oder nur Code Scharf/Unscharf zu schalten.

Gruß Mixer21 Big Grin
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12-03-2012, 15:28
Beitrag: #11
RE: Daitem 14360 "geknackt"?
Hallo Bommelanonym,
ich bin da etwas anderer Meinung als mein Vorredner...
Wie Olli ja auch schon geschrieben hat, knackt niemand das Schloss um hinterher durch das Fenster einzusteigen. Und anschliessend
wieder abschliessen ohne die Anlage zu schärfen.... das kriegt auch niemand hin. Ich würdwe den Riegelschaltkontakt und die betreffenden Lötstellen überprüfen lassen. Ausserdem würde ich mal nachschauen (lassen) wie die Schalterreihe SW3 (Zentralencode) eingestellt ist. Falls dieser Code zu einfach gewählt ist, sollte die Anlage entsprechend umprogrammiert werden.
Wie bekommst Du denn die Scharfschaltung bestätigt? Ich nehme mal an, über die Aussensirene? Auch das würde auf den Code schliessen lassen... Ein potentieller Einbrecher probiert mit einem Handsender die Standardcodes durch und bekommt von der Aussensirene die Unscharfbestätigung....
VG
Radiotraffic
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12-03-2012, 16:24
Beitrag: #12
RE: Daitem 14360 "geknackt"?
(11-03-2012 23:20)bommelanonym schrieb:  ..., vielleicht waren es "einfache" Einbrecher, die nur "Glück hatten".
Das glaube ich nicht.

(11-03-2012 23:20)bommelanonym schrieb:  Zugang zum Haus hat ohne "Aufsicht" niemand. Lediglich bei Arbeiten gelangen Handwerker ins Haus...
Die Haussender waren zum Zeitpunkt der Verlassens im Haus, jedoch sehr gut versteckt...
Waren sie denn auch beim verlassen des Hauses noch da? Eventuell hat ja einer irgendwann mal einen mitgenommen und im Zuge des Einruchs wieder an die richtige Stelle gelegt?

(11-03-2012 23:20)bommelanonym schrieb:  Das mit dem Einbruch kann ich noch soweit nachvollziehen, mich wundert nur, wie es zum "unscharf schalten" gekommen ist...
Geht ganz einfach - nimm' einen Deiner Handsender, geh vor die Tür, schliesse diese ab (die Anlage wird "scharf") und jetzt nimmst Du den Handsender und schaltest sie aus ... und genau in diesem Zustand befand sie sich auch als der Einbruch statt fand.
Eventuell gibt es ja mehr als "Deine" zwei Handsender ... ?
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