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Kunde zieht KI zu Rate und erklärt mir was ich zu tun habe
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Gestern, 10:00
Beitrag: #1
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Kunde zieht KI zu Rate und erklärt mir was ich zu tun habe
Gestern erhielt ich die Info, dass ein komplettes Kamerasystem ausgefallen ist. Ich ging mit Teamviewer auf den PC des Kunden und tatsächlich, der NVR war nicht erreichbar. Ergo begann ich eine Prozedur um zu ermitteln, wo das Problem beim NVR liegen könnte. Während der Abarbeitung dieser Prozedur, erhielt ich permanent Ratschläge, was ich nun tun sollte, da der Kunde eine Frage nach der anderen über sein Handy in Chat GPT sprach (während wir telefonierten). Da kamen dann Hinweise wie Ports kontrollieren (Ports wurden hier gar nicht genutzt) oder Festplatte trennen
usw. Irgendwann riss mir die Schnur und ich gab zu verstehen, dass er nun besser alleine weiter macht, worauf er entgegnete, dass ich doch der Fachmann bin . Lange Rede kurzer Sinn, über cmd arp wurde klar, dass der NVR sich eine IP mit einem am Vorabend neu eingerichteten Notebook teilen musste (das hatte sein Sohn gemacht). Davon erwähnte der Kunde im Vorfeld kein Wort ![]() Dem Kunden habe ich im Anschluss die Freundschaft gekündigt, zumal der bei der Installation vor Jahren schon ein schwierig war (z.B filmte mich, als ich verkabelte und gab mir ständig Hinweise, wie ich was machen sollte). Hat hier jemand sowas schon mal erlebt? Ich denke mal, dass die Auseinandersetzung unserer Branche mit KI Ergebnissen künftig eine größere Rolle spielen wird, da sich nun praktisch jeder als Spezialist aufspielen kann. Naja, mein Puls geht immer noch, Rechnung folgt. Planung + Verkauf - Video+ Alarmtechnik / Lupus XT4 Upgrade. Remote Installation Bundesweit. alarmanlage-siegen.de Videoplanung: https://youtu.be/540sbHMAkp0 |
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Gestern, 10:13
Beitrag: #2
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RE: Kunde zieht KI zu Rate und erklärt mir was ich zu tun habe
Moin,
ja das wird immer moderner. Der KI wird auch vorbehaltlos geglaubt. Selber denken kommt gerade aus der Mode. Das wird noch richtig lustig. Oft ist es dann gut vorversaut und man biegt es wieder hin - oder manchmal auch nicht. Bei mir auch immer ein Netzwerkscann beim laufenden Projekt. Ich habe bei wesentlichen Kunden nach Absprache kleine PC im TV Host zu liegen. Da geht dann eine ganz Menge. Ganz früher mal hatte man mit den Kamerasystemen diesen Stress nicht. Eine Kamera, ein Koax und einen 24/7 Rekorder. Alles kaum bezahlbar aber sehr robust und der Kunde konnte kaum etwas selbst daran verstellen. Da heute jeder (KI)Experte ist vertrödelt man halt viel Zeit mit solchen sinnfreien Aufgaben. Sonnigste Grüße Andreas |
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Gestern, 10:19
Beitrag: #3
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RE: Kunde zieht KI zu Rate und erklärt mir was ich zu tun habe
Solche Kandidaten gibts immer wieder, aber gefilmt wurde ich noch nicht…
Bei plötzlichen Ausfällen frage ich immer zuerst, was zuletzt am Netzwerk gemacht wurde.. auf die Antwort nichts komme ich mit Fangfragen um die Ecke. Hilft zumeist. Ki Spezialisten wird es im low budget Segment immer mehr geben, in meinen Anwendungsumgebungen arbeite ich immer allein. Nebensteher schicke ich konsequent weg… entweder oder. Ab und an versucht es wieder einer, den lasse ich dann solange Kleinkram holen, bis er es rafft. ![]() Kommt mir einer mit dem KI kram, macht er es selbst, wenn keine Gewährleistung mehr besteht. Ohne schriftlichen Auftrag arbeite ich dann seltenst. Wahre Männer lesen keine Bedienungsanleitung! Erfahrung ist eine nützliche Sache. Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte. (Goethe) |
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Gestern, 14:25
Beitrag: #4
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RE: Kunde zieht KI zu Rate und erklärt mir was ich zu tun habe
<<Ich denke mal, dass die Auseinandersetzung unserer Branche mit KI Ergebnissen künftig eine größere Rolle spielen wird, da sich nun praktisch jeder als Spezialist aufspielen kann.
Naja, mein Puls geht immer noch, Rechnung folgt.>> Da hilft mit Sicherheit dieses Schild, das bei meinem Uhrmacher hängt: |
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usw. Irgendwann riss mir die Schnur und ich gab zu verstehen, dass er nun besser alleine weiter macht, worauf er entgegnete, dass ich doch der Fachmann bin
. Lange Rede kurzer Sinn, über cmd arp wurde klar, dass der NVR sich eine IP mit einem am Vorabend neu eingerichteten Notebook teilen musste (das hatte sein Sohn gemacht). Davon erwähnte der Kunde im Vorfeld kein Wort 


